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Egilsstadir -923 - Brú - F910

Egilsstadir Straße 923 - Brú - F910

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Die heutige Tour führt uns auf den Weg in den Norden, durchs Hochland.
Wir starten bei einigermaßen guten Wetter.
Zumindest sollte der Regen ausbleiben.
Wir verlassen Egilssatdir in nördlicher Richtung.



Die Ringstraße führt uns sanft durch die Landschaft.



Nach 67 km zweigen wir von der Ringstraße ab.
Die 923 führt uns wieder nach Süden - nach Brú.




Kurz nach dem Abzweig ändert sich der Belag.
Auf Schotter geht es weiter.


Die Straße verläuft parallel dem Jökulsá á Dal, wahrscheinlich Islands längster Gletscherfluss.
Wir kennen ihn ja schon vom Kárahnjúkar-Stausee.
Ca. 15 km später erreichen wir den Ort Klaustursel.
Hier soll es Rentiere zu sehen geben.
Da wir auf der Fahrt zum Staudamm keine Tiere sehen konnten, wollen wir diese Gelegenheit nutzen.




Wir müssen eine Brücke überqueren.
Es ist aber nicht nur eine Brücke - es ist eine ganz besondere Brücke.
Das ist eine sehr enge Brücke!!



Auf dem kleinen Hof gibt es Hühner, Gänse und so manch anderes Federgetier zu sehen, aber tatsächlich auch 3 Rentiere.



Weiter geht die Fahrt immer am Fluss entlang.



Nach genau 100 km von Egilsstadir entfernt, erreichen wir Brú.
Geradeaus ist die F910 ausgeschildert, die aber nach neueren Karten als 923 gekennzeichnet ist.



Immer wieder sehen wir vor Beginn der F-Straßen diese Hinweisschilder.



Unsere Richtung ist Askja.



Es geht gleich erst einmal bergauf.
Wir befinden uns schon wieder bei über 550 m.



Nach 3300 m erreichen wir den Abzweig der F907.
Die Piste geht nach Norden zurück zur Ringstraße.
Unser Weg ist die F910.



Endlich spielt das Wetter mal mit.
Wir befinden uns jetzt auf dem
Fiskidalshals



Nach 2,5 km kommt erneut eine Kreuzung.
Links geht es zum Staudamm. Das ist die Strecke, die wir vom Süden schon angefahren sind, als wir den Canyon und den warmen Wasserfall besucht haben.
Auch hier ist kein Hinweis mehr auf eine F-Straße. Es ist die 910.



Die Piste ist in einem perfekten Zustand.
Dazu kommt, dass sehr selten ein weiteres Auto zu sehen ist.
Eine wunderschöne Strecke.



Nach weiteren 3,5 km haben wir die erste Furt erreicht.



Es ist der Fiskidalsa, der hier zu furten ist.



Kein Problem für unser Auto.





Wir sehen noch einmal zurück und auf den Verlauf des Fiskidalsa.



Im weiteren Verlauf, tauchen immer mal wieder kleinere Pfützen auf.



Weiterhin dominiert eine grau-braune Aschewüste das Bild.





Wir befinden uns so ziemlich auf der Höhe vom See Thrihyrningsvatn.
Sehen können wir ihn nicht.
Lediglich diese kleinen Rinnsale schickt er über die Piste.



Dass die Piste noch nicht ganz abgetrocknet ist, zeigt sich hier.




Nach fast genau 20 km (gemessen von Brú) furten wir einen Zufluss zum Thrihyrningsvatn.
Die Furt ist ebenfalls moderat und stellt keine hohen Anforderungen.
Lediglich einige größere Steine behindern die Durchfahrt.

(Auf dem Foto nicht zusehen - vor der Aufnahme)



Bis zur Kreuzung sind es noch 5 km.
Wir fahren zwischen zwei Erhebungen hindurch.
Rechts der 851 hohe Mynnisfjallgarður und links der 708 m hohe Öskjufjallgarður.
Wir befinden uns inzwischen auf 575 m.




Um 14:15 Uhr erreichen wir den Abzweig zur F905.



Bis zum Askja ist es jetzt viel zu spät.
Aber wir können mal zur ersten Furt fahren um zu sehen, wie sie befahrbar ist.
Einige andere Autos sind jedenfalls schon unterwegs.



An der Furt selber ist erst einmal Stau.
Was ist los?
Wir werden mal nachsehen.



Ein paar Motorradfahrer haben sich durch den Fluss gewagt.
War wohl doch ein bißchen tief, denn auf der anderen Seite haben sie erst einmal die Ausfahrt blockiert und das Wasser aus dem Auspuff laufen lassen.



Für Allrader war es jedenfalls kein Problem.



Wir kehren wieder um, denn ein paar km müssen wir ja noch.



In der Ferne grüßt schon mal der Herðubreið zu uns rüber.



Die F910 gehört zweifellos zu den schönsten Hochlandpisten.
Diese herrlichen Aussichten und sanften Formen sind hier besonders schön zu sehen.
Wir freuen uns jetzt schon darauf, in den nächsten Tagen die Tour zur Askia zu fahren.
Dann werden wir auf alle Fälle die F 910 wieder mitnehmen.









Auch der Herðubreið ist aus dieser Richtung schön zu sehen.



In diesen riesigen flachen Ebenen ...



..., liegen dann solche vulkanischen Bomben.



Auch hier gut zu sehen, warum die Hochlandstraßen zum Teil noch nicht freigegeben sind.



In der Zwischenzeit sind wir über die F 905, der 901 über Möðrudalur wieder auf die Ringstraße gefahren und überqueren jetzt den Jökulsá á Fjöllum.



Gegen 18:00 Uhr erreichen wir dann den Mývatn.
Die Gesamtlänge dieser Tour war 224 km.