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Kjölur Straße 35

Kjölur - Hveravellir - 35/347

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Die Fahrt geht nach Süden, auf der 35 - quer durch das Hochland.
Zuerst fahren wir auf der Ringstraße zurück nach Akureyri.
Heute am Sonntag ist eine Menge los auf den Straßen.
Der Tankstop in Varmahlid nimmt fast eine halbe Stunde in Anspruch.





Wir sind auf die 433 abgebogen.
Nach ziemlich genau 4 km erreicht man die Brücke über die
Blandá.





Kurz hinter der Brücke biegen wir auf die 732 ab.



Es geht stetig bergauf und nach weiteren 9 Kilometer beginnt sie,
die 35.



Es ist keine F-Straße mehr!
Also auch kein Allrad mehr erforderlich.
Das haben wir in Island viel erlebt, dass die Wegweiser, trotz veränderter Straßensituation, einfach stehen bleiben.



Schnell hat man eine Höhe von über 450 m erreicht.




Es geht relativ flach dahin und die Straße ist ohne Probleme und Hindernisse befahrbar.



Über dem östlichen Hochland steht das schöne Wetter.



Wir erreichen den Stausee Blöndulón.
Über dem Wasser wird eine Staubwolke getragen.



Die Anfahrt zum Damm.



Die aufgestaute Blandá leuchtet in einem Türkisgrün.


Vor uns liegt dieser Anstieg.



Oben auf dem Gipfel befindet sich ein Aussichtspunkt.


Wir befinden uns jetzt hier.

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Von hier aus hat man noch einmal einen herrlichen Blick über den Blöndulón.





Die Strecke geht weiter über sanfte Hügel.



Wir sind noch ca. 20 km von Hveravellir entfernt, da taucht der Langjökull am Horizont auf.



Kleine Aschestürme nicht ausgeschlossen.


Einige Leute haben die Schutzhütte in Beschlag genommen.



In östlicher Richtung sehen wir den Hofsjokull.





Wie immer nicht vergessen - Gatter schließen!



Das dürfte eine Querverbindung zur F734 sein.





Ca. 7 Kilometer vor Hveravellir, wechselt der Belag auf Geröll.

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Fahrradfahrer trifft man häufig auf dieser Strecke an.



Der Abzweig zum Geothermalgebiet von Hveravellir ist erreicht.
Wir befinden uns auf ca. 640 m Höhe.



Auf der Zufahrt kann man schon die heißen Quellen erkennen.



Etwas weiter vorn fährt man am Abzweig der F735 vorbei.
Sie führt oberhalb des Lavafeldes zum Berg Þjófafell.



Der Parkplatz von Hveravellir ist erreicht.



Links vom Parkplatz befindet sich ein Zeltplatz.



Direkt am Parkplatz steht ein Denkmal von Magnús Tómasson, das an den Geächteten Fjalla-Eyvindur erinnern soll.



Es ist wieder eine ganze Menge los.
Besonders das Naturbad ist wie immer gut besucht.



Stege aus Holz zeigen dem Besucher, wo er gefahrlos und ohne die Natur weiter zu schädigen, den Fumarolenbereich erkunden
kann.
Leider nehmen es viele nicht so genau. Haben wir vor 2 Jahren noch genau an dieser Stelle Leute davon abgehalten, die feinen Sinterflächen zu betreten, sind sie heute nicht mehr vorhanden.
Was heiße Quellen über Jahrhunderte oder Jahrtausende aufgebaut haben, einfach zertreten.



Auf dem Bild links - Das ist alles, was von den Sinterflächen übrig geblieben ist.



Vorher so ...



... jetzt so!



Schuld daran sind solche Besucher, die sich herzlich wenig darum kümmern.



Kontrollen der Ranger? Fehlanzeige.
Und so wird auch bald alles aussehen, wenn man nichts unternimmt.





Gehen man weiter nach oben, nähert man sich den Fumarolen.



Es faucht und zischt überall.



Es faucht und zischt ...



Hier sprudelt kochend heißes Wasser aus der Erde.



Auf der Gegenseite ebenfalls.



Einige Sinterflächen sind noch nicht zerstört.



Etwas oberhalb der Fumarolen, befindet sich eine Hochlandstation.



Blick auf den bekannten Solfatar Öskurhöll.



Kleine Naturwunder.



Öskurhöll



Bláhver - die blaue Quelle.



Wir verlassen Hveravellir und fahren wieder Richtung 35.
Dabei passieren wir erneut die Abzweigung der F735.



Es kommt ein kleiner Anstieg.
Oben angekommen, haben wir einen herrlichen Blick zum Hofsjökull.
In der Mitte erkennen wir die 35, die sich nach Norden und Süden teilt.



Wir nehmen weiter die südliche Route.
Hier kommt uns einer der typischen Hochlandbusse entgegen.



Etwa 10 km von Hveravellir entfernt, bekommen wir die herrliche Kulisse vom Langjökull und den vorgelagerten Vulkankratern zu sehen.



Etwa 17 Kilometer sind wir schon auf der 35 gefahren.
An einem Aussichtspunkt machen wir Halt.

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Geirsalda
Hier steht auch ein Gedenkstein, der an den Gründer des Isländischen Wandervereins,
Geir Zoëga, erinnern soll.



Wir befinden uns auf der höchsten Stelle der Kjölur.
Das GPS zeigt 703 m.
Der Blick geht nach Osten zum Hofsjokull.







Rechts vom Hofsjökull - Kerlingarfjöll



Der Blick geht auf die Kjölur nach Süden.



Es geht weiter nach Süden.
Vor uns erhebt sich der Kjalfell.



Nach 30 km kommt die Abfahrt nach Kerlingarfjöll.



Ausgeschildert ist die F347.





In unserer Karte ist noch eine Furt eingezeichnet.
Sie gibt es nicht mehr - sie ist kurzerhand verrohrt worden und die Stelle ist für alle Fahrzeuge passierbar.



Es gibt einige steile Passagen, bei denen man, besonders bei Gegenverkehr, sehr gut aufpassen muss.



Es ist nicht weit bis Kerlingarfjöll.
Leider war es nur ein kurzer Aufenthalt.
Hier gab es Unmengen von Zuckmücken, so dass wir es vorgezogen haben, sofort wieder ins Auto einzusteigen.



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Von hier hat man einen schönen Blick auf den Asgardsfjall.



Wir blicken noch einmal auf den Hofsjokull.



Wieder auf der F35.



Immer wieder blicken wir zurück zum Hofsjökull.



Ungefähr 3 km nach dem Abzweig zur F 347 nähert man sich dem Joekulkvisl.



Die Strecke führt eine ganze Weile am Fluss entlang.
Zum ersten Mal erblicken wir den Norðurjökull mit der Gletscherkante am Hvítárvatn.



Wir wollen dem Gletschereis etwas näher kommen und biegen daher rechts ab in Richtung Hütte Hvitarnes.



Der Weg ist schmal geschoben und lt. Karte müssen wir einmal furten.



Nach ca. 500 m haben wir die Furt erreicht.





Leider müssen wir unser Unternehmen abbrechen.
Die Svarta ist an dieser Stelle zwar nicht zu tief, jedoch ist die gegenüberliegende Ausfahrt mit größeren Brocken "versperrt".
Auch wenn es auf dem Bild nicht danach aussieht, die Ausfahrt ist sehr eng.
Wir wollen jedenfalls keine Schäden am Auto provozieren.



Dennoch eine sehr idyllische Stelle.





Einen schönen Blick auf den Gletscher bekommen wir auch von hier.





Wir sind am Ablauf des Hvítárvatn angekommen.



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Von der Brücke aus, hat man noch einmal einen wunderbaren Überblick.



Das Hochland haben wir hinter uns gelassen.
Unsere momentane Höhe beträgt noch 470 m.
Vor uns ragt der 1204 m hohe Blàfell heraus.



Schlagartig verschlechtert sich das Wetter, als hätte es hinter dem Berg gewartet.



Von hier aus können wir schon wieder weit ins Tal sehen.



Furten gibt es auf der Kjölur nicht mehr.



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Der Blick geht zurück zum schönen Wetter im Hochland.



Bevor wir wieder asphaltierte Straße erreichen, begenet uns noch eine Truppe mit ihren Superjeep`s, die sicherlich eine Gletscherregion befahren wollen.
Für die Kjolur allein braucht man solch ein Fahrzeug nicht.


Es ist geschafft. Ab hier rollt man wieder auf normaler Straße Richtung Gullfoss und Geysir.
Strecke: 404 km