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Brennisteinsalda Wanderweg

Landmannalaugar
Brennisteinsalda Wanderung
Sommer 2011

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Unser Ziel ist eine Tageswanderung durch das Laugahraun-Lavafeld, einen Aufstieg auf die Brennisteinsalda und über die Grænagil-Schlucht wieder zurück zum Zeltplatz.
Die Strecke ist mit ca. 6 Kilometer ausgewiesen.
Leider hängen an diesem Vormittag tiefe Wolken über dem Gebiet.



Vorab sehen wir uns das Gebiet mal aus der Luft an.

Der Pfeil zeigt an, wo wir uns befinden.




Wir packen den Rucksack und beginnen die Wanderung.
Die ersten Meter gehen wir über den Zeltplatz, der noch ertaunlich leer ist..



Im Hintergrund kann man den Aufstieg zum Bláhnúkur erkennen.
Direkt hinter den Zelten erhebt sich die Laugahraun-Lava



Wir sind am Haupthaus entlang gelaufen und blicken zurück auf die Rhyolithberge,
die im Moment eher farblos aussehen..



Der Weg führt uns an der berühmten Badestelle vorbei.
Ein Bad lassen wir lieber sein, denn immer wieder machen Hinweise auf Parasiten im Wasser die Runde und das müssen wir nicht unbedingt haben.



Der eigentliche Startpunkt unserer Route beginnt mit dem Einstieg in das Laugahraun-Feld, unmittelbar hinter dem Zeltplatz.



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Ein kurzer Anstieg und der Weg, markiert durch rot bemalte Holzstäbe, führt über ein Altschneefeld.



Nach dem folgendem Aufstieg werfen wir einen Blick zurück in Richtung Campingplatz mit den Rhyolithbergen im Hintergrund.
Die bunte Farbenpracht von Landmannalaugar sollte sich aber noch später zeigen.





Auch unser Zwischenziel, die Brennisteinsalda, ist von hier aus gut zu sehen.



Wir laufen jetzt auf dem über 500 Jahre alten Lavastrom entlang.
Moos bedeckt die Oberfläche und es gibt die ersten Wolkenlücken.



Links von uns der Bláhnúkur.


















Rechts von uns das Bergmassiv Suðurbarmur.



Ein kurzer Sonnenstrahl lässt erahnen, was dem Besucher
erwartet, wenn strahlender Sonnenschein die Bergrücken erleuchten lässt.



Nach ca. 1,5 km haben wir das Lavafeld durchquert.



Vor uns liegt, wie ein Gemälde, der Anstieg der 1128 m hohen Háalda.



Linker Hand befindet sich so eine Art Minigletscher.
Bitte nicht wörtlich nehmen, aber irgendwie hat dieses Restschneefeld alles, was einen Gletscher ausmacht. Eben halt nur kleiner.



Der Weg führt uns ins "Gletschertal".
Wir steigen also ein paar Meter hinab und verlassen das Lavafeld.




Nach ca. 100 m beginnt ein leichter Aufstieg.
Hier zweigt auch der Wanderweg zur Háalda ab.



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Danach führt der Weg über dieses Schneefeld an der Flanke der Brennisteinsalda immer weiter hinauf.



Rechts der Ausläufer des bunten Berges und links das Obsidianfeld der Laugahraun.


Dass der Vulkan noch immer aktiv ist, sieht man an den Berghängen und am Fuß des Hanges.


Ein leichter Schwefelwasserstoffgeruch liegt in der Luft.





Vor uns liegt das große Solfatorenfeld.



Von hier aus hat man einen schönen Blick über das gesamte Lavafeld.



Das ist der Weg, den wir gekommen sind.



Einmal umdrehen und die Flanken der Brennisteinsalda präsentieren sich im neuen Licht.



Wir haben das Solfatorengebiet erreicht.

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Um das Solfatorenfeld haben sich Schwefelablagerungen gebildet.





Von hier zweigt der Weg in die Grænagi-Schlucht ab.
Diese Strecke haben wir uns für den Rückweg vorgenommen.



Immer steiler wird der Anstieg und der rutschige Untergrund ist mit Vorsicht zu genießen.
Gleichzeitig wird die Aussicht immer besser.



Der steile Weg bietet ab und zu auch mal einen Absatz zum Verschnaufen.



Wie hoch wir mittlerweile gestiegen sind, kann man an den Leuten erkennen, die unten im Bild zu sehen sind.



Der Gipfel der Brennisteinsalda.



An vielen Stellen dampft es.



Die nördliche Flanke des Bláhnúkur.



Wir haben den ersten Hang geschafft.



Die Farben werden immer intensiver.
Man befindet sich jetzt schon inmitten der Rhyolithberge.





Weitere Wanderer folgen dem Weg nach oben.



Die Felsnadel der Brennisteinalda.



Das nächste Etappenziel ist der Aufstieg zum Gipfel.



Gerade aus geht der Laugavegur.



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Der Anfang des Laugavegur.
Landmannalaugar aus dem Helikopter:
Klick


Jetzt beginnt das steilste Stück der Strecke.
Der Hang ist durch Geröll rutschig.



Es ist geschafft! Wir haben den Gipfel erreicht.
Das Wetter hat jetzt auch noch ein Einsehen mit uns und das große Staunen kann beginnen.



Machen wir mal eine Rundblick über Landmannalaugar.
Der Blick geht nach Süden.



Der 943 m hohe Vulkankegel des Bláhnúkur.
Mit seinem dunklem Tuffgestein, ragt er aus dieser sonst gelblich-orangen Bergwelt heraus.



Die bekannte Silhouette der Rhyolithberge.



laugahraun mit Blick zur Zufahrt nach Landmannalaugar.


Links von Landmannalaugar.
Der Blick auf die Gebirgskette Suðurnamur.


Der Blick geht weiter nach links.


Ganz im Hintergrund die 1128 m hohe Gipfelspitze der Háalða.


Der Laugavegur Richtung Süden.


Die Spitze des Bláhnúkur.



Der westliche Aufstieg auf den Bláhnúkur.



Wanderer auf dem Gipfel des Bláhnúkur.





Wir sehen in die Bergwelt hinter dem
Bláhnúkur.



Die Fjallabakleið nyrðri (F208) trifft auf die 208 und der Stichstraße (F224) zum Campingplatz.



Das Sonnenlicht läßt den Rhyolith leuchten.



Der Blick reicht bis zum Parkplatz.



Das Flussbett der Tungnaá.



Links am Bildrand der Frostastaðavatn.



Unser kleiner Gletschersee!



Zufahrt Landmannalaugar.



Blick über das Rhyolithmassiv.





Nicht von dieser Welt.







Noch ein letzter Blick von hier oben, dann
denken wir an den Rückweg.



Noch einmal das Panorama von Landmannalaugar.



Der Abstieg geht wesentlich schneller und bald sind wir wieder auf dem Laugavegur.



Bei den Solfatoren angekommen, biegen wir jetzt nach rechts weg und tauchen erneut in die Laugahraun ein.



Auf der Karte ist die Stelle markiert.

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Der Weg geht nicht auf dem Lavafeld entlang, sondern wir wandern hindurch.



Herrlicher Obsidian säumt den Weg.



Am Wegweiser blicken wir noch einmal auf die Brennisteisnalda.



Ab hier beginnt ein Lava-Labyrinth, dessen Weg durch Stangen markiert ist.





Fasziniert von der Lava, lassen wir uns viel Zeit.



Der Blick zurück lässt uns hoffen, dass die Sonne noch einmal scheinen wird.



Hinter dieser Mauer aus Lava hört man ein Rauschen.



Zwischen dem Lavafeld und dem Bláhnúkur verläuft die Grænagil-Schlucht mit dem Gletscherfluss Brennisteinsöldukvísl.



Die Dimensionen sind ein wenig verzeichnet.
Es sieht auf den Bildern kleiner aus, als es ist.



Ab hier beginnt auch der Abstieg in die Schlucht.



Der Weg führt bis ans Wasser.
Um einen herum ein neues Farbenspiel
.



Wir stehen jetzt direkt am Fuß des Bláhnukúr.



Das Wasser ist glasklar und wurde, nachdem wir es probiert hatten, als sehr schmackhaft eingestuft.
Der Weg folgt jetzt immer dem Flusslauf.



Ein Stück des Weges sieht so aus.
Passt nicht so richtig hier her.





Dann hört die Absperrung wieder auf.
Zumindest war es 2011 noch so.



Vor uns eine Wand aus graugrünem Palagonit und obenauf quälen sich Wanderer den steilen Osthang des Bláhnúkur hinauf.



Der eigentlich dunkelgraue Bláhnúkur zeigt hier aber auch ein herrliches mineralisches Farbenspiel.



Direkt am Flussufer finden wir diese Basaltformationen.



Wir befinden uns unmittelbar unter dem Aufstieg. Rechts sieht man die Wanderer.
Der grünliche Palagonit zum endlich blauen Himmel - ein tolles Farbenspiel.



Wir kommen an den Ausgang der Schlucht.



Als hätten wir es bestellt, reißt der Himmel doch noch auf und präsentiert uns das Panorama von Landmannalaugar im strahlenden Sonnenschein.



Die Ostseite des Bláhnúkur.



Der Weg zum Aufstieg, führt über diese kleine Brücke.



Schöner geht es nicht.





Gegenüber sieht man bereits den Zeltplatz.



Wieder am Zeltplatz angekommen besorgen wir uns zwei Kaffee und erholen uns von der 6 km langen Wanderung.



Nebenbei beobachten wir das Wetter, was sich immer noch sehr freundlich gibt.



Ach ja - die Trolle!
Natürlich haben wir auch hier welche gesehen.
Da gibt es ja den freundlichen Wächter, der an der Brennisteinsalda nach dem Rechten sieht.