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Langisjór F235

Die Route beginnt am Abzweig der F235 von der F208 Fjallabaksvegur nyrðri.
Diesen Punkt kann man entweder vom Norden (Landmannalaugar)
Klick oder vom Süden (Ringstraße) anfahren. Klick



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Drehen wir uns nach Westen in die Richtung der F235, blicken wir auf den Berg Hörðubreið.
Eine Ähnlichkeit mit der Herðubreið auf dem Weg zur Askja ist nicht zu verleugnen.





Wir fahren Richtung Nordwesten am Fuß der Hörðubreið entlang.



600 m weiter stehen wir vor einer Flussquerung.
Hier muss die Skuggafjallakvísl gefurtet werden.
Der Fluss ist heute nicht sehr tief und stellt kein Problem für uns dar.



Gleich nach der Furt nähert man sich dem Berg Skuggafjöll.
An seiner Flanke, dort wo Wasser aus dem Berg austritt, leuchtet es besonders.



Aus dem Berg tritt Wasser aus und an dieser Stelle hat sich frisches Quellmoos angesiedelt.



Die Strecke führt im ehemaligen Flussbett der Norðari-Öfæra entlang.



Während sich auf der linken Seite die ersten sanften Hügel der Grænifjallgarður auftauchen, ...



... zeigt sich auf der rechten Seite der schroffe Ljónstindur.





Immer wieder müssen wir solche kleineren Wasserlöcher durchfahren.



Und auch hier. Wo sich frisches fließendes Wasser befindet, leuchtet das Moos richtig intensiv.



Wir passieren auf unseren rechten Seite den Berg Gjátindur.



Er befindet sich am Ende der Eldgjá.



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Links begleitet uns weiter die Kette der Grænifjallgarður




Die Piste ist schmal geschoben und es folgt ein Rinnsal dem anderen.



Wir passieren die Bergkette Veðurhàls.



Besondere Vorsicht ist geboten, denn immer wieder laufen Vögel über die Strecke.
Manchmal sind sie kaum zu sehen.



Die ersten Regentropfen fallen, als wir auf der Höhe des Sees Blautulón sind.





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Wir nähern uns immer mehr dem Höhenzug Grænifjallgarður.



Dementsprechend steigt die Strecke auch an und wir umfahren einige Berge.



Der Regen nimmt zu, als wir wir in knapp 700 m Höhe die Piste entlang fahren.





Dann, nach 23 gefahrenen Kilometern, stehen wir am Abzweig Richtung Breiðbakur.
Dieser Strecke werden wir uns später widmen. Jetzt steht erst einmal die Fahrt zum See an.



Nach einem kurzen Anstieg, blicken wir auf den südöstlichsten Zipfel vom Langisjór.



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Das ist aber noch nicht die Stelle, die wir aus Filmen kennen.
Wir fahren weiter vor und biegen am Ufer rechts weg.
Etwas Altschnee ist zu durchfahren.



Die Straße biegt rechts weg und führt ein Stück nach Nordwesten auf den Berg Sveinstundur zu.



Nach ca. 300 m geht ein schmaler Weg rechts weg und führt zu einem Zeltplatz.
Wir fahren links am Fuss des Berges vorbei.





Noch den kleinen Hang hinauf und man steht auf einem kleinen Parkplatz.



Und dann sehen wir auch das Bild, was wir im Kopf hatten.
Stefan Erdmann beschreibt in seinem Film einen gestrandeten Urvogel.
Das können wir nur bestätigen.
Wir sind am Langisjór angekommen.





Vor uns verlaufen Spuren den Hang hinunter.
Wir folgen ihnen und passen sehr genau auf, dass wir keine neue Spur hinterlassen.





Anschließend macht die Piste einen Bogen nach links und steigt wieder an.



Wir fahren noch vor bis zur Spitze der kleinen Halbinsel.
Hier befindet sich eine Hütte und mehrere Autos parken.



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Dunkle Wolken ziehen über uns hinweg und es regnet auch wieder.
Deshalb halten wir uns nicht lange auf und fahren wieder zurück.



Noch einmal blicken wir über den See.



Rechts von uns stehen große ausgewaschene Asche-"Felsen".



Wir fahren zurück bis zum Abzweig der Breiðbakur-Piste.
Diese Strecke ohne Nummer führt auf der Westseite des See`s entlang bis zu einem eingezeichneten Parkplatz auf der Nordspitze.
Wir haben einen Hinweis bekommen, das diese Strecke durch besonders schöne Gegend führt.
Mal sehen, wie weit wir kommen.



Das erste Teilstück ist sehr sandig.
Nach 800 m teilt sich die Strecke.



Die Faxasundroute - eine Piste durch Asche und Schlacke.



Unsere Strecke sieht auch nicht viel besser aus.
Das könnte auch Festfahren bedeuten. Weit und breit auch kein Auto zu sehen.
Wir schauen auf das Handy, ob wir noch Empfang haben und entschließen uns, es dennoch zu probieren.
Immerhin hat der letzte Regen dafür gesorgt, dass man nicht im Staub erstickt.



Rechts über uns steht ein mächtiger bizarrer Felsen. Drohend wie ein Wächter.
Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass, wenn wir die nächste Kurve genommen haben, er hinter uns die Spuren verwischt.



Die ersten Meter fühlen sich gut an.
Wir fahren bis zur ersten Kurve. Geblitzt und gedonnert hat es jedenfalls nicht.
Na gut, wir werden es auf der Rückfahrt erleben.
Vor uns liegt eine einspurige Strecke, die gerade einmal eine Schiebeschildbreite hat.





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Es geht berauf und bergab.



Wir sind ganz allein und die tiefhängenden Wolken tauchen alles in ein düsteres Licht.



Gut, dass es ab und zu die gelben Streckenmarkierungen gibt.
Bei dem peitschenden Regen kann man oft kaum die Spur erkennen.



Ab und zu gibt es Regenlücken und wir können etwas von der Umgebung sehen.



Stetig geht es bergauf.
Inzwischen sind wir bei 915 m angekommen und es geht weiter aufwärts.



Ein bisschen ärgern wir uns schon über das Wetter und beschließen, dass das der letzte Berge ist.
Dort oben stoppen wir und drehen um.
Immerhin - ein kleiner Parkplatz. Eine Pause gönnen wir jedenfalls noch.



Während wir Kaffee trinken und eine Kleinigkeit zu uns nehmen, öffnet sich der Himmel und wir sehen jetzt erst richtig, wo wir uns befinden.
Wir sind auf 970 m Höhe und blicken nach Nordwesten bis zu den Veiðivötn.



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Unter uns die Tungnaá, die sich den Weg nach Landmannalaugar bahnt..



Im Nordwesten spiegelt sich das Wasser der Veiðivötn.



Zwischendurch treibt der Wind Wolken über die Fläche und es fällt zur Abwechslung auch etwas Schneeregen.



Ein paar schwache Sonnenstrahlen lassen die bemoosten Berge heller erstrahlen.
Was für ein tolles Spiel mit dem Licht.



Auch wenn wir nicht bis zum Aussichtspunkt Breiðbakur nicht geschafft haben, werden wir mit diesen Aussichten mehr als belohnt!



Noch einmal ein Blick über das Tal, bevor wir uns auf den Rückweg machen.



Hier geht es weiter Richtung Norden.



Wir aber folgen den Weg zurück nach unten.





Vorbei geht es an sehr interessanten Ascheformationen.







Wir sind wieder am Ausgangspunkt angekommen.



Auch auf dem Rückweg auf der F235 kein anderes Fahrzeug zu sehen.



Kurz bevor wir wieder auf die F208 stoßen, finden wir das schöne Wetter wieder.



Dann haben wir auch schon wieder die Furt erreicht.



Die Hörðubreið von der Sonne bestrahlt.



Wieder auf der F208 können wir Richtung Süden uns auf schönens Wetter freuen.



Ein herrlicher Blick über die bemoosten Lavafelder.
In der Mitte fließt die Skaftá.



Und mit solchen herrlichen Ausblicken, treten wir die Rückfahrt an.