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Südliche Sprengisandur F26

Südliche Sprengisandsleið F26 bis Nýidalur 2013

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Beginnen wir unsere Tour am Abzweig nach Landmannalaugar, der ehemaligen F208.
Wir fahren weiter, bis wir den Abzweig zu den Veiðivötn erreichen.
Hier biegt die 26 um 90° nach links ab.
Kurz danach befinden wir uns am Hrauneyjafoss-Kraftwerk.
Auf einer kleinen Besichtigungsplattform, kann man sich über das Kraftwerk informieren.





Da die F26 teilweise noch geschlossen ist, konnten wir sie als Nord-Süd Tangente nicht befahren und mußten erneut die 35 nehmen.
Jetzt wollen wir wenigsten bis zum Sperrpunkt Nýidalur kommen.
Vom Abzweig verläuft noch etwa 2 km eine asphaltierte Straße.
Dann dominiert der Schotter.



Das Himmel zeigt sich bedeckt.
Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum wir (wieder einmal!) allein auf der Piste sind.
Im Hintergrund kann man ein paar Aufhellungen und den Þórisvatn, Islands größten See, sehen



Man taucht wieder in eine grau-braune Aschewüste ein.
Am Horizont sieht man den Hofsjökull.



Schade, dass das Wetter nicht so richtig mitspielt.
So bleibt der Blick über den See etwas wolkenverhangen.



Dennoch, wenn wir Richtung Hochland sehen, erkennen wir Wolkenlücken. Vielleicht wird es doch noch schön.
Eigentlich Quatsch, so eine Vermutung hier zu äußern!
Wir haben es doch erlebt und wissen, dass es noch schön wird. :)



Sag`ich doch!
Je weiter wir ins Hochland fuhren, umso besser wurde das Wetter!



Wir haben beide Wege vergeblich auf unseren Karten gesucht, aber nicht gefunden.
Daher bleiben wir auf der F26.



Bei Kilometer 26 überqueren wir auf einer Brücke den Fluss Kaldakvísl.



Wellblech, so weit das Auge reicht.
Und wir fahren dem schönen Wetter entgegen!.



Die Þjórsá taucht auf.



Auf einer freien Hochebene machen wir Halt.
Wir befinden uns auf einer Höhe von 650 m.
Zum ersten mal haben wir einen freien Blick auf die Gletscher des Hofsjökull.



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Wir sehen links den Ólafsfell.



Die Kamera zoomt heran.







Wir blicken in Fahrtrichtung und sehen rechts Gebäude stehen.
Nach ca. 500m erreichen wir den Abzweig zum Kvislavatn.



Ein ziemlich mitgenommenes Schild zeigt an, wo wir uns
gerade befinden.



Immer wieder geht der Blick zum Hofsjökull, da sich die Sicht von Minute zu Minute verändert und jeder Augenblick der schönste vom Tag sein kann.


Hjartafell



Wir bleiben auf der F26 und fahren rechts weg.
Vor uns tauchen die Hütten auf.



Die Hochlandhütten von Versalir sind Unterkunft und Lagerräume zugleich.
Jedenfalls waren sie menschenleer.



Wie immer haben wir vor der Fahrt vollgetankt!



Wir überqueren den Kaldakvísl, der hier den Stóraversskurður (Kanal) durchfließt.



Frisches, eiskaltes Gletscherwasser.



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Nach der Brücke kommt der erste Hinweis, dass die F26 eine Allradpiste ist.



Ab jetzt wird die Strecke auch etwas ruppiger.



Ein Steilstück bring uns auf 740 m Höhe.



Eine schöne Überraschung auf dem Gipfel!



Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick!
Unter uns der Þverölduvatn.





In der Mitte der Hjartafell.
Rechts davon der Múlajökull.





Richtung Vatnajökull sehen wir die 742 m hohen Hnöttòttaalda.



Zur besseren Orientierung - wir befinden uns hier.

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Es geht wieder talwärts.



Unten angekommen, stehen wir vor der ersten Furt.





Man durchfährt hier die Svartá, deren Tiefe an diesem Tag etwa 50 cm betrug.



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Hier geht es auf die Hnöttòttaalda.



Einsam sind wir unterwegs.
Wir sind jetzt 60 Kilometer die F26 gefahren und haben noch kein einziges Fahrzeug gesehen.
Traumhaft!



Auf den freien Flächen gibt es ab und zu kleinere Aschestürme.



Der Sprengisandur zeigt sich anschließend gleich wieder von seiner schöneren Seite.



Zwischendurch gibt es auch den ein oder anderen Rinnsal
zu durchfahren.



Viel Wasser führt der Fluss nicht mehr.
Wir füllen unsere Wasserflasche auf, die wir für die Windschutzscheibenreinigung brauchen.
Wir sehen auch, dass Wolken in unsere Richtung treiben.



Wir umfahren eine Anhöhe und erreichen den Abzweig zum See Hàgöngolòn.



Noch ein paar Meter weiter, die nächste Furt.
Auch hier ist nicht viel Wasser zu durchfahren.


Der bisher allererste Hinweis auf unser Ziel auf der gesamten Strecke.



Dann erste Auswirkungen der verspäteten Schneeschmelze.





Wir brauchen uns nur umzusehen und finden dabei noch reichlich Schnee.



Dann eine kleine Überrasschung.
Wir erkennen 3 Regenbögen, die eigentlich keine sind.
Im Hintergrund der
Tungnafellsjökull.



Das sind keine Furten, sondern Überschwemmungen.
Der Boden ist hier noch so gesättigt, dass er das Wasser nicht aufnehmen kann.





Und noch bevor wir die Furt vor der Hütte erreichen, hat uns der Regen eingeholt.



Etwa 2 km vor den Hütten, gilt es einen Seitenarm der Fjórðungakvísl zu furten.



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Stangen zeigen den Weg, denn man fährt ein Stück im Fluss.
Am Ende wartet eine tiefere Senke im Flussbett.



Die Furt in der Gegenrichtung.



Dann haben wir die Nýidalur erreicht.



Wolken, Sonne, Regen und Wind -es ist Sommer!



Gleichzeitig endet hier unsere Tour.
Es ist der 8. Juli und die F26 ist auf dem gesamten Mittelstück noch immer gesperrt.



Wir treten den Rückweg an.
Zuerst wieder die Furt.



Es dauert aber gar nicht lange, bis der Himmel erneut die Sonne durchläßt.



Wo Wasser ist, ist Leben.



Kurz nach dem Regen - die Wüste ist gewaschen.





Auch auf der Rückfahrt kam uns kein Auto entgegen.



193 Kilometer auf der Sprengisandur Piste und ganz allein.
Ob uns das jemals wieder passieren wird?



Wir waren jedenfalls froh, diese Tour gemacht zu haben.