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Helikopterflug ins Hochland Teil III

Noch bevor wir die beiden jungen Vulkane sehen, zeigt uns
Tryggvi die Stelle, an der die Lava beim Ausbruch 2010 wie
ein Wasserfall über eine Kante geflossen ist.



Links von uns der Tungnakvíslarjökull.



Dann umfliegen wir Móði.



Und Magni, den wir am Vortag schon besucht hatten.
Zur Tour: Fimmvörðuháls - Magni & Móði



Danach suchen wir einen Landeplatz.



Den finden wir auf einem Nachbarberg.



Landung Fimmvörðuháls



Von hier haben wir einen wunderschönen Ausblick bis
hin zum Tindfjallajökull ...






... auf Magni & Móði.
Im Hintergrund der Einhyrningur.



... auf den Krossárjökull.



... die Richtung, von der wir am Vortag mit dem Auto gekommen sind.



... und bis zur Südküste.






Eigentlich war geplant, dass wir hier eine Pause machen.
Daraus wurde nichts, denn unser Pilot Tryggvi bekam eine Anfrage,
ob er zwei Personen aufnehmen könne, die den Notruf ausgelöst haben.
Der Notruf kam aus der Gegend von Þórsmörk.
Natürlich machen wir uns gleich auf den Weg.







Wir fliegen einen Bogen über die Þórsmörk und suchen im
Flussbett der Krossá einen Landeplatz.
Unter uns die Hütten von Básar.













Der Landeplatz ist ausgemacht.



Unser Pilot Tryggvi orientiert sich an den beiden Geländewagen
der Rettungsteams, die schon zu Fuß unterwegs sind, um die
beiden Wanderer zu suchen.



Wir landen im Flussbett der Krossá gegenüber von Básar.





Jetzt müssen die beiden "Hinterbänkler" aussteigen, denn
der Helikopter hat keinen Platz für 6 Personen.
Auch der Picknickkorb bleibt hier.





Kurzer Aufenthalt und dann ging es sofort weiter.



Schnell gewinnen wir an Höhe und dann gibt es erneut diesen wunderbarer Blick
auf das Tal von Þórsmörk.



Weit können die beiden Wanderer, die den Notruf gesendet
haben, nicht entfernt sein.
Unten rechts die beiden Fahrzeuge vom Rettungsdienst.


Im Hintergrund die Ausläufer des Tindfjallajökull.
Davor die Spitze des 650 m hohen Einhyrningur.
Davor das Flussbett der Markarfljót.





Nach eigenen Angaben ist es keine Akutsituation.
Die Leute sollen aber trotzdem nicht in der Lage sein,
den Rückweg mit eigener Kraft zu schaffen.



Wir suchen die Gegend nach den beiden ab und irgendwo dort unten müssen sie sein.



Wahrscheinlich sind sie wohl diesen Weg gegangen.





Und so ist denn auch.
Wir haben sie unweit vom Stangarháls gesichtet.



Nachdem wir sie im Helikopter hatten, ging es gleich wieder weiter.
Unter uns die Hütte Skagfjorðsskali.



Dann flogen wir über den Bergrücken auf die andere Seite ins
Flusstal der Markarfljót.



Dort befindet sich die Hütten von Húsadalur.



Der Blick geht Richtung Südküste.
Unter uns das gewaltige Schwemmgebiet der Markarfljót.



Wir fliegen einen Bogen und setzen zur Landung an.





Hier haben wir die beiden Wanderer abgeliefert und sind
danach gleich wieder gestartet.
Beim Start gut zu sehen - Einhyrningur.
Davor verläuft die Emstruleið (F261), die von Hvanngils-Krókur
bis hier her führt.
Eine hochinteressante Strecke.
Klick



Nun aber schnell zurück zum Ausgangspunkt.
Der Picknickkorb wartet auf uns!
Wenn noch was da ist :)

Der Pfeil zeigt unseren Landeplatz.



Das Picknick war schon vorbereitet!



Mitten in der Krossá-Ebene.





Nachdem wir uns an außergewöhnlicher Picknick-Stelle
gestärkt hatten, ging es dann an den Rückflug.

Unter uns die Krossá.
Links verläuft die F249 vorbei am spitzen Felsen der Álfakirkja.
(Elfenkirche)



Etwas weiter vorne trifft die Krossá auf die Markarfjlót.



Wir befinden uns jetzt auf der Höhe des Gígjökull.







Dieses Bild zeigt den Gígjökull im Sommer 2013 von der Position,
an der der Bus zu sehen ist.



An der Aussichtsstelle mit Blick Richtung Markarfjlót.
Juli 2013



Wir fliegen über das Flussbett der Markarfljót.
Am Horizont sieht das Wetter aber schon wieder besser aus.

Könnte sein, dass wir noch einmal die Sonne erhaschen.
Wir erkennen schon den Berg Stóra Dímon.



Links von uns verläuft die F249 Richtung Þórsmörk.



Jetzt haben wir seit dem Start schon fast 18 km hinter uns gebracht.
Vor uns der
Stóra Dímon.



Hier von der F249 aus gesehen.


Im Hintergrund die Vestmannaeyjar.
Unter uns die Straße 250.



Die Filmkamera hat den ersten Test bestanden!



Je näher wir der Küste kommen, umso grüner wird die Landschaft unter uns.







Wir fliegen auf direktem Weg Richtung Südküste und überqueren die Ringstraße
am Abzweig der Straße 255, die unter uns auftaucht.



Anschließend sehen wir die Mündung der Hólsá,
die etwas weiter nördlich durch den Ort Hella und
hier ins Meer fließt.



Kurz danach bogen wir dann auf die Küstenlinie ein.



Wir mal als Schatten.



Vor uns das Mündungsgebiet der Þjórsá.
Jenem Fluss, den wir beim Weiterflug vom Búrfell Richtung Hochland überquert haben.



Der Leuchtturm Knarrarósviti.





An der Straße 33 vor Stokkseyri.
Der Leuchtturm Knarrarósviti.



Wir fliegen in einer Höhe von 250 m.



Im Vordergrund der Ort Stokkseyri - dahinter Eyrarbakki.





Die Hafenmole von Stokkseyri.





Die 33 trifft auf die von Selfoss kommenden 34.
Links der Ort Eyrarbakki.



Vor uns liegt die Brücke über die Ölfusá.





Hier noch einmal von etwas weiter oben.

Februar 2014



Das der Blick in Richtung Selfoss.



Wir verlassen hier die Küstenlinie und fliegen ein Stück parallele mit der
Straße 39.

Unter uns entdecken wir die Lavahöhle Raufarhólshellir.





Unter uns die Lambafellsrhaun mit der Straße 39.
Der Berg (links) ist der Litla Sandfell ...



... der durchaus sehr attraktiv ist, wenn man ihn von unten betrachtet.



Ein wenig Unruhe kam auf, als wir unter diesem Wolkenband entlang flogen.
Hier rappelte der Heli schon heftig. Aber dieses Schauspiel war auch kurz
darauf wieder vorbei.



Flug über die Lambafellshraun.
Dahinter die Berge vom Skigebiet Bláfjöll.





Diese zwei Krater sind für das Lavafeld zuständig gewesen.





Wir genießen den Überflug einfach.















Straße 417.



Sie zweigt vor Reykjavik von der 1 ab und führt ins Skigebiet.
Ganz interessant ist der schon erwähnte "Leuchtturm".



Er ist von der Ringstraße gut zu sehen.



Hierbei handelt es sich um eine Skulptur vom italienischen Künstler
Claudio Parmiggiani, die anlässlich des Reykjavik-Kulturjahres 2000
errichtet wurde.
Sie stellt tatsächlich einen Leuchtturm dar.



Dann aber sehen wir schon Reykjavik am Horizont.



Im Bogen die Straße 41.



Unten rechts das Gebäude vom Isländischen Fernsehen RÚV.
Die große Längsstraße ist die 40.
Links von der Straße steht auf der Grünfläche das Gebäude vom
Isländischen Wetterdienst Veður.is



Das Hafengelände Sundahofn an der Straße 41.



Perlan



Und dann sind wir auch schon wieder am Flughafen angekommen.



Da ist auch wieder unser roter Helikopter.



Ein wunderbares Erlebnis geht zu Ende.
Wir bedanken uns bei unserem Piloten
Tryggvi Steinn Helgason
für diesen spannenden und schönen Flug!
Dafür, dass wir immer in der richtigen Position zum Filmen waren,
manchen Windstoß gekonnt aufgefangen und uns heil wieder
zurück gebracht hat!
Takk Fyrir!

Noch zwei Daten:
Der gesamte Flug dauerte fast genau 4 Stunden.
Wir haben eine Distanz von 408 km zurückgelegt.