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Húsavík - Ásbyrgi - Vesturdalur

Húsavík - Ásbyrgi - Vesturdalur

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Heute ist der 1. Juli und die Nacht war kalt.
Und heute Morgen keine 5 Grad.
Wie es aussieht, ist über dem Atlantik schönes Wetter!
Wir nehmen also die Nordroute.



Húsavík empfängt uns mit Sonnenschein.



An den gegenüberliegenden Bergflanken steht noch der Nebel.



Der Hafen ist der eigentliche Mittelpunkt.
Ein herrlich buntes Treiben, was vor allem auf das Whale Watching ausgerichtet ist.



Ein Schiff nach dem anderen läuft aus oder kommt gerade rein.
Der Andrang ist groß und so sind die Schiffe auch übervoll.



Daneben ist der Fischfang immer noch die wichtigste
Einnahmequelle.





Direkt am Hafen befindet sich auch das Walmuseum.



Vor dem Museum liegt dieses riesige Teil.





Der Hafen ist das eigentliche Zentrum.





Wir nutzen das schöne Wetter, um uns im Hafen mal ein wenig
umzusehen.



Eines der typischen Walbeobachtungsschiffe.



Zwischen den gewerblichen Booten, findet man auch Segler.



Mit solchen Schnellbooten zu fahren, ist bei diesem Wetter garantiert ein herrliches Vergnügen!



Gut verpackt in Floatinganzügen geht die Tour Richtung
offene See.



Mit 2 x 300 PS geht die Post ab!



Wir verlassen den Hafen und fahren nach Norden aus der Stadt.
Kurz nach dem Ortsausgangsschild, führt ein Weg zum Gipfel des Húsavíkurfjalls.



Eine steile Auffahrt auf Schotter erwartet uns.
Für unser Auto kein Problem.
Dafür wird man aber mit einem grandiosen Ausblick belohnt!





Auf dem Gipfel befindet sich ein Sende- und Empfangsmast.
Ein zweiter Mast wird gerade vorbereitet.





Von hier aus läßt sich das Treiben im Hafen gut beobachten.
Wir entdecken auch das Segelsschiff wieder.



Wenn man genau hinsieht, kann man an den gegenüberliegenden Bergen noch Aschespuren auf demEis erkennen.



Interessant ist auch dieser Betonpfeiler.
Auf ihm befindet sich eine Plakette, die die Orientierung ermöglichen soll.





Da kommt auch das Schnellboot wieder zurück.



Der Leuchtturm von Húsavík.



Blick nach Nordwesten zur Inselgruppe Flatey.
Ganz an der Spitze soll sie zu finden sein.



Das die Aussicht nach Nordosten in Richtung Tjornes.



Auch wenn es schwer fällt, sich von diesem Ort zu trennen, wir müssen weiter.



Ein Meer von Lupinen.



Die Straße 85 führt immer direkt an der Küste entlang.



Kurz bevor die Straße die Küste verlässt und den Sandur des Bakkahlaup umfährt,
kann man noch einmal an einem Aussichtspunkt stoppen.
Eine sehr steile Klippe bietet Seevögeln eine Brutstätte.


Das sind wir.



Zwischen den Abfahrten der 862 und 864, die beide zum Dettifoss führen, besteht die Möglichkeit, sich noch einmal mit allem Notwendigen zu versorgen.



Natürlich besuchen wir auch das Informationscenter Gljúfrastofa und kaufen eine Wanderkarte für das Gebiet.




Von hier aus führt die Straße 861 direkt in die Schlucht von Ásbyrgi.



Es wird immer grüner. Wir fahren nur noch durch einen Birkenwald.
Nach ca. 5 min. taucht vor uns der Parkplatz auf.



Von hier aus führen Wege in verschiedene Richtungen und man hat
das Gefühl, dass die Richtung egal ist, die man wählt.
Wir nehmen diesen Eingang.



Nach wiederum 3 min Fußmarsch kommen wir an eine Lichtung.
Vor uns türmen sich die 100 m hohen Basaltformationen der Schlucht auf.
Man kann sich gut vorstellen, wie über diese Kanten die Wassermassen
von Gletscherflüssen ergossen haben.
Die Hufeisenform der Schlucht ist aus unserer Ameisenperspektive nur erahnbar.



Was diese Betonfläche hier zu suchen hat, entzieht sich unserer Kenntnis.



Unmittelbar neben dem Parkplatz befindet sich ein Zeltplatz.
In diesen Tagen noch sehr verwaist.

Ein weiterer Zeltplatz befindet sich weiter vorn.



Es gibt noch eine Wanderung zum See Botnstjörn, die wir aber nicht machen.
Wir sind genug durch das Gestrüpp gekrochen und wollen noch weiter nach Süden.
Die Straße führt wieder außerhalb des Birkenwäldchens, direkt auf den Eyjan (Insel) zu.
Einem Felsstück, der den Wassermassen der Gletscher widerstanden hat.



Es geht also den gleichen Weg zurück und wie es aussieht, hält das Wetter.



Zurück auf der Straße 85, biegen wir links weg und nach ca. 1,5 km kommt schon der Abzweig zur 862.



Die Schotterpiste führt uns zuerst ca. 2,5 km nach Südosten, bis zur Höhe des Bauerhofes.



Hier kommt der Abzweig nach Süden.



Die 862 ist längst keine Allradstrecke mehr und führt durch die mit kleinen Sträuchern überwachsene Ásheiði.



Nach knappen 10 km ist die Zufahrt nach Vestudalur erreicht.



Schon nach wenigen Metern bekommt man einen ersten Eindruck über das Gebiet.
Im Hintergrund der Rauðhólar - der Rote Berg



Steil führt der Weg wieder ins Tal.



Vorbei an der Rangerhütte und dem Zeltplatz geht es weiter zum Echofelsen Hljóðaklettar.



Vom Parkplatz gehen Wanderwege in verschiedene Richtungen.
Die bekannteste Route ist wohl die nach Süden zu Karl og Kerling.
Doch wir entscheiden uns für die Route nach Norden.



Wir befinden uns mitten im Jökulsárgljúfur-Nationalpark, der von
der Schlucht
Ásbyrgi, bis zum Dettifoss reicht.
Der Weg führt zuerst ein Stück zum Jökulsá.




Phantastische Lavaformationen kommen ins Blickfeld.



Auch auf der linken Seite tauchen Basalttürme auf.
Die Dimensionen verzerrt die Perspektive.



Interessant auch diese Entdeckung.
Webcam?



Es ist der Tröllið.
Ein übriggebliebener Vulkanschlot, dessen Basaltformationen
einen nur staunen lassen.



Hljóðaklettar - Kunstwerke aus Basalt.



Diese vor 8000 Jahren entstandenen Felsformationen sind das
Ergebnis der Erosion nach einem Ausbruch, der entlang der
Flusslinie stattgefunden hat.
Wir gehen rechts um den Felsen herum und entdecken weitere
wunderschöne Basaltstrahlen.



Irgendwann entfernte sich die Lava vom Wasser und es gab
keine Explosionsentladungen mehr.
Nun hatte die Basaltlava genug Zeit sich langsam abzukühlen
und bildete dabei diese Basaltgallerie.



Vor dem Tröllið teilt sich der Wanderweg in eine westliche und eine östliche Route.
Wir nehmen die östliche und folgen dem markierten Weg.



Es folgt einer kleiner Anstieg.



Der Basalt bietet regelrechte Stufen zum Aufsteigen.



Immer weiter steigen wir nach oben.



Der Weg führt immer direkt am Jökulsá á Fjöllum entlang.



Der Wanderweg führt nun auf einem Plateau entlang den Basaltbergen.



Diese Gegend ist voll mit geologischen "Leckerbissen"!



Nach 1,5 km gibt es einen Abzweig, der direkt durch die Basaltformationen
auf den westlichen Weg führt.
Wir gehen aber weiter gerade aus.



Nach weiteren 300 m biegt der Weg nach links weg.



Über uns schwebt dieser Basaltbrocken.



Wir haben uns wieder vom Flussbett entfernt.



Im inneren Bereich ist es deutlich grüner.
Kleine Sträucher und Birken umsäumen die Lava.




Was mag wohl hier die Ursache für diese glatten Flächen gewesen sein?



Der Weg steigt wieder an und es gibt Kletterhilfen.



Nach dem Anstieg erreichen wir eine Fläche, die uns an eine Burgruine erinnert.



Von hier hat man aber einen herrlichen Ausblick.
Wir erkennen unten den Wanderweg, der uns durch diese Basaltformationen geführt hat.



Links von der "Mauer" geht der Weg weiter.
Die Stufen deuten es an - es wird steil.



Fast oben angekommen, schlängelt sich der Weg an einer Lava-Asche-Wand entlang.


Es geht weiter steil aufwärts bis, ja bis der Weg gesperrt ist!
Was nun?



Da bin ich doch glatt an der "Umleitung" vorbei gelaufen.
Doch es lohnt sich eine kleine Weile dieses Panorama zu genießen.
Wir Blicken auf das Ergebnis einer jahrtausendlangen Modellierung der Natur.
Wind und Regen haben dafür gesorgt, dass das weichere Tuffgestein,
das bei dem Ausbruch durch den Kontakt mit dem Jökulsá á FjöllumWasser
reichlichst entstanden war, erodierte.



Also ein kleines Stück zurück und dann geht es weiter nach oben.
Denn hinter diesem Anstieg erwartet uns etwas ganz anderes.



Da liegt er vor uns, der Rauðhólar (roter Berg)



Es ist sehr steil und der Platz, auf dem wir stehen, ist auch nicht so unbedingt sicher.
Das zeigt der Blick nach unten.



Der Wind pfeift hier gewaltig und wir ziehen erst einmal unserer Jacken über.



Die gelben Stangen markieren den Weg.



Der Aufstieg geht über den Grat des Berges.
War es bis eben unten im Tal noch absolut windstill, so weht
hier ein starker Aufwind.
Wir bieten mit den Rücksäcken eine breite Angriffsfläche.



Der erste Hang ist geschafft.
Im Hintergrund ist der rote Hügel zu sehen.



Hier kann man gut den Aufstieg mit den steilen Flanken erkennen.



Unglaublich dieser Kontrast.



Der etwas andere Vulkan!



Für alle, die sich fragen, wo es denn hier
zum roten Berg geht. :)



Ein paar Schritte noch, dann ist das Ende des Weges erreicht.
Die letzten Meter auf den Gipfel bleiben gesperrt.



Auch hier weht der Wind in Sturmstärke!
Er fegt die etwa 200 m hohe Steilwand herauf, dass man aufpassen muss, nicht umgeworfen zu werden.



Wie in einer anderen Welt.
Die rote Asche leuchtet dermaßen kräftig, dass es auf uns schon stark überzeichnet wirkt.

Es ist aber echt.



Sehr interessant sind auch die beiden Formationen, die aus
diesem Ascheberg hervorragen.
Warum sind die fester, als das übrige Gestein?
An was erinnern sie nur?



Das Farbenspiel ist jedenfalls beeindruckend.


Als wären es zwei Wächter, die hier ihren Dienst tun.



Wir sind immer noch am Überlegen, an wen uns die beiden
erinnern.



Nach dem Abstieg vom roten Berg,teilt sich der Weg.
rechts geht es weiter bis nach Ásbyrgi und links Richtung
Ausgangspunkt der Wanderung.
Wir gehen nach links.



Kurz danch taucht man in einen kleinen Birkenwald ein.



Wir befinden uns jetzt auf der westlichen Wanderroute ...



... und laufen auf der anderen Seite der Basaltfelsen wieder zurück.





Auch auf dieser Seite zeigen sich die unglaublichsten
Basaltstrukturen.





Säulen- und Strahlenbasalt gegenüber.



Mit etwas Phantasie sieht man ein "Ungeheuer".



Hier taucht der erste Abzweig wieder auf.





Ein kleines Stück weiter, taucht links ein begehbarer Hohlraum imLavafels auf.



Die Innenwände sind von Pflanzen erorbert worden.





Es ist, als durchlaufe man einen Gallerie unter dem Motto:
"Wir gestalten aus Basalt".





Wir haben den Startpunkt wieder erreicht.
Noch 200 m und wir sind wieder am Parkplatz.
Diese 5 km lange Tour ist ein einzigartiges Naturerlebnis!



Am Ende hatten wir auch noch eine Begegnung der besonderen Art.