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Lavafeld Leirhnjúkur

Myvatn - Krafla - Leirhnjúkur
02. Juli 2011

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Unterhalb vom Viti-Krater befindet sich ein noch geologisch sehr junges Lavafeld vom Leirhnjúkur, das von den Ausbrüchen des
sogenannten
Krafla-Feuer 1975 - 1984 stammt.
Das Gebiet befindet sich unweit vom Kraftwerk.



Hier kann man Vulkanismus noch hautnah spüren.
Der Parkplatz ist wieder gut gefüllt. Neben den Toiletten, gibt es auch inzwischen einen Verkaufswagen.



Der Wanderweg beginnt direkt am Parkplatz.



Wir laufen auf einm mit Moos und Gras überwachsenem Lavafeld.
Im Hintergrund sieht man schon den Leirhnjúkur in seiner Palagonit-Färbung.



Nach 500 m kommt man an eine Abzweigung.
Von hier aus geht es geradeaus direkt zum Leirhnjúkur, oder nach links Richtung Reykjahlíð.
Soweit wollen wir nicht, nehmen aber dennoch den Weg.




Der Weg führt uns direkt an der erstarrten Lava entlang.



Nach einer langgezogenen Rechtskurve treffen wir am Ende des Lavafeldes auf ein Schneefeld.



Der Blick nach Westen zeigt einen schönen Kontrast.
Man braucht wirklich nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, wie es beim Ausbruch gewesen sein muss.



Hinter dem Schneefeld treffen wir am Fuß des Leirhnjúkur auf die Lava vom Krafla-Feuer von 1984.



Immer noch sieht die Lava aus, als wäre sie gerade zum Stillstand gekommen.
Der Weg steigt langsam an.





Noch einmal ein Blick zurück.
Man kann deutlich den Lavafluss sehen.



Wir befinden uns nun auf der Rückseite des Berges.
Ein Weg führt zum Gipfel.



Von hier oben hat man einen schönen Ausblick über die gesamte Fläche.
Wir blicken zum Ausgangspunkt der Wanderung und sehen den Wanderweg.
Links erkennt man den Viti-Krater der Krafla.



Etwas näher gezoomt.
Rechts sieht man das verschlossene Bohrloch von der letzten Bohrung.



Einige Besucher haben sich auch hier eingefunden.



Noch ein Wort zu der Bohrung -
Vor 2 Jahren stand hier noch ein Bohrturm.



Heute sieht man nur noch ein paar Rohre.



Weiter nördlich erstreckt sich das Lavafeld.



Wir entdecken auch den Abzweig, an dem wir links
abgebogen sind.



Und wenn wir uns umdrehen, sehen wir auch den Wanderweg auf der Rückseite.



Der Kamm des Vulkans ist begehbar.



Die Plattform am Solfatorengebiet.



Das Zentralgebiet der Krafla-Feuer.



Anschließend verlassen den Bergkamm und folgen dem Weg.



Er führt uns in das erstarrte Lavagebiet.



Dampf steigt aus vielen Ritzen und Spalten auf.



Jetzt gilt es die Augen zu öffnen, um die kleinen Naturwunder zu sehen.



Man befindet sich inmitten eines Lavastroms, der zwar erstarrt, jedoch noch immer nicht restlos abgekühlt ist.



Was im Außenbereich nicht zu sehen ist, ist hier im geschützteren Gebiet zu finden.
Die Oberfläche der Lava ist durch Moos und Flechten grün gefarbt.



Man hat hier die einmalige Gelegenheit sich aus der Nähe anzusehen, was während der Fließphase und der Erstarrung passiert ist. Hier eine Gasblase.



Wärme und Feuchtigkeit.
Wo das vorhanden ist, siedeln sich Pflanzen an.



Regelrecht in der Bewegung erstarrt.



Aufwölbungen direkt neben dem Wanderweg.



Noch immer strömt heißer Wasserdampf aus den Spalten.



Ein Blick zurück.



Ein Spalt inmitten der scharfkantigen, glasigen Lava.



Wie Zuckerguss hat sich die Lava über den Untergrund gelegt.



Weiter führt der Weg in das Lavafeld.
Immer begleitet von den Stäben als Richtungsweiser.



Wunderschöne kleine Details kann man sehen.



Der Blick geht nach Westen.



Wieder gut zu sehen.
Wo sich warmes Wasser befindet, läßt es sich gut leben! :)



Eine Vielfalt von Farben und Formen.
Nur in diesem Fall ist es eine Spur von Bimsstein, der wahrscheinlich mal zum Auffüllen der Löcher genommen wurde.



Wir befinden uns momentan hier.

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Weiter vorn, dort wo sich die Wege treffen, steht man vor einem kleineren Krater.



Der Blick geht nach Norden.
Sehr schön sind hier die kleineren Krater zu sehen.



Wir entscheiden uns, den Weg weiter nach Norden zu gehen.
Die Alternative ist der direkte Weg zur Aussichtsplatform.
Aber das wollen wir nicht, da das der eigentliche "Schnellweg" zum Lavafeld ist und von den meisten Besuchern benutzt wird.



Obwohl es eigentlich nur eine braune Fläche zu sein scheint, erkennt man beim näheren Betrachten ein wunderbares
Farbenspiel der Minerale.

















Der Weg führt über eine Art Lava-Plateau an den westlichen Rand.
Unser Ziel ist der Krater im Hintergrund.



Dann knickt der Weg nach Norden ab und geht leicht berab.



Unser Standort ist durch den grünen Punkt gekennzeichnet.

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Fließende Lava.



Dieser Riß befindet sich mitten im Weg.



Und immer wieder versucht die Natur, sich dieses Gebiet zu erobern.



Der Weg führt gerade an der Flanke des Lavafeldes entlang.



Das ist der Blick in den Krater, der auf einer Seite offen ist.



Wir befinden uns nun am Scheitelpunkt des Weges.

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Auf dem Weg zurück zeigen sich deutliche Risse im Boden.



Wir nähern uns der Aussichtsplattform.



Hier treffen sich der Weg vom Parkplatz, der Schnell-Weg zum Lava-Gebiet und unser Weg aufeinander.
Vernünftigerweise wurden hier die Pfade "nach oben" verlegt.





Von der Plattform hat man einen schönen Einblick das Fumarolenfeld.



Die Plattform befindet sich hier.

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Der Rückweg verläuft an der Flanke des Vulkans noch auf Stegen.



Die Route, die wir gegangen sind, ist so ziemlich genau 5 km lang.
Wenn man sich die Zeit nehmen möchte, alles genau anzusehen, dann sollte man ca. 2,5 - 3 Stunden einplanen.

Es lohnt sich!