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Bakkagerdi / F946

Bakkagerði, Papageientaucher und die F946
Juli 2011

www.ourfootprints.de

Diese Tour geht von Egilsstaðir nach Norden.
Wir besuchen den Ort Bakkafjörður und die Papageientaucher.
Startpunkt ist wieder das Zentrum von Egilsstaðir.



Als erstes fahren wir, wie immer, die Tankstelle an und tanken voll.
Dabei kann man immer eine ganze Menge Autos der besonderen Art sehen.



Der direkte Weg nach Norden führt über die Straße 94, die in Egilsstaðir beginnt.
Bei der Durchfahrt durch Egilsstaðir entdecken wir so einige Highlights, die vor den Grundstücken aufgebaut sind.
Diese Gestalten finden wir besonders gelungen!







Nach ziemlich genau 46 km entdecken wir am Straßenrand ein besonderes Häuschen.
Es muss etwas Besonderes sein, denn eine Kamera "bewacht" den Ort.



Die Hütte ist offen und wir staunen nicht schlecht, als wir im Inneren eine Verpflegungsstation sehen!
Tolle Sache!
Und wie immer in Island, alles sauber, nichts mutwillig zerstört und es musste sich auch niemand mit Farbe verewigen!





Die Piste ändert öfters mal den Belag.
Da wechseln sich asphaltierte Abschnitte mit Schotter ab.
Es fährt sich aber ganz gut.
Nach 52 km Geradeausfahrt, biegt die 94 nach rechts weg.
Wir durchqueren auf den nächsten 10 km ein riesiges Schwemmgebiet.




Leider spielt auch heute das Wetter an der Küste nicht so richtig mit.
Aber immerhin - gestern haben wir auf dieser Strecke teilweise eine Sicht von unter 10 m gehabt.



Am Ende der Straße steigt die Strecke kräftig an.



Sie ist aber für alle Fahrzeuge gut befahrbar.



Die Straße windet sich in engen Kurven den Berg hinauf.
Wir überqueren den Vatnskarð.
Von hier aus starten wunderschöne Wanderungen.
Bei 438 m ist der Scheitelpunkt erreicht.



Ein Herrlicher Ausblick!
Wir blicken in die Bucht von
Njarðvík.





Nur heute ist kein schöner Wandertag.
Zu viel Schnee und nicht immer gute Sicht.



Die Straße führt nun wieder bergab in Richtung Küste.



Wir haben das Tal erreicht.
Jetzt wird es wieder spannend.
Die Straße verläuft mit der Küste.

Die Hänge bestehen aus losem Gestein und zeigen deutliche Auswaschungsrinnen.
Wobei die Piste selber mit reichlich Löchern gespickt ist. (Stand Juli 2011)



Endlich ein Hoffnungsschimmer für das Wetter.
Es wird ein klein wenig heller über dem Meer.



Hier noch der Blick zurück in die Bucht, aus der wir gerade gekommen sind.



Nach 83 km und zweieinhalb Stunden Fahrzeit, haben wir den Ort Borgarfjörður erreicht.



Ein kleiner Ort, dessen bunte Häuschen so ein wenig an Grönland erinnern.





Absolut lohnenswert ist der Besuch im Alfasteinn.
Hier kann man sich nach langen Wanderungen etwas entspannen.



In einer tollen Atmosphäre kann man einen Kaffee trinken, oder etwas essen.
Ganz berühmt ist die hervorragende Fischsuppe.
Die Tische aus Stein, die Sitze sind teilweise alte Traktorschalen - alles ist liebevoll zusammengetragen.



Weiter geht es nach Norden.
Wir fahren die Straße 947 weiter.



Die Straße macht einen weiten Bogen um die Bucht Borgarfjörður eystri.


Auf der anderen Seite steht wie ein Wahrzeichen ein Funkmast.
Das ist unsere Richtung.



Nach 6 km endet die Straße am Hafen von Bakkagerði, der außer ein paar Fischerbooten, auch eine Besonderheit zu bieten hat.
Der kleine Hügel direkt neben dem Hafen ist eine Vogelbeobachtungssationen, bei der man ganz nah Papageientaucher, Dreizehenmöven und Eissturmvögel beobachten kann.



Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen.
Diese Bilder gelangen aber trotzdem nur mit einem Tele.





Wir haben festgelegt, dass er der Anführer sein muss.





Einfach schön, diese Tiere so aus der Nähe beobachten zu können.



Sieht aus, als ob unser Freund eingeschlafen ist.



Wir haben unsere Aufnahmen gemacht und wollen die Tiere auch nicht all zu lange stören. Daher fahren wir zurück zum Abzweig nach Loðmundarfjörður.



Die ersten 6 km ist sie noch eine Zufahrt zu den Höfen und wird noch nicht als F-Straße geführt.



Dann aber wird der Weg steiler und führt uns langsam immer näher an den Gebirgszug.





Wir durchqueren ein tolles Wandergebiet.
Die Wanderwege sind alle gut gekennzeichnet.



Flankiert wird die Piste von einigen Rhyolithbergen.
Nur leider fehlt die Sonne, um sie kräftig farbig erscheinen zu lassen.



Dann aber beginnt der Anstieg und es ist noch fraglich, ob die Schneewehen ein Durchkommen überhaupt ermöglichen?



Es geht einigermaßen.
Nur darf uns jetzt niemand begegnen!
Mit dem Ausweichen wäre es so eine Sache.


Bei 496 m ist der höchste Punkt erreicht.



Steil geht es jetzt bergab und die Piste ist häufig sehr eng.



Und wieder bekommt man einen hervorragenden Blick ins Tal.
Unten ist schon die Hütte
Húsavíkurskáli zu sehen.



Auch der Atlantik kommt wieder in Sicht.



Wir entscheiden uns hier zu stoppen.
Der Heimweg ist noch lang und da wir ganz allein unterwegs sind, möchten wir das Glück nicht unbedingt strapazieren.
Eine Übernachtung in der Hütte war jedenfalls nicht geplant.

Wir fahren zurück und haben am Ende eine Strecke von 220 km zurückgelegt.





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