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Skaftafell und Jökulsárlón

Stichwortverzeichnis:
Skaftafell, Svinafellsjökull, Jökulsárlón, Kirkjubæjarklaustur (Luftbild), Gebirgszug Lómagnúpur, Skeiðaràrsandur,
Morsárjökull, Skaftafellsjökull, Svínafellsjökull (Luftbilder), Brücke über die Skeiðará, Brückendenkmal, Skaftafell,
Svinafellsjökull, Gipfel Skarðatindur, Morsárfoss, Virkisjökull, Falljökull, Öræfajökull, Kotárjökull, Hvannadalshnúkur,
Háalda, Kvíárjökull, Kvíamýrarkambur, Kvíarjökull, Hrútárjökull, Breiðárlón, Breiðamerkurjökull


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Auf den Weg nach Osten, fährt man auf der Ringstraße 1, direkt auf die Berg- und Gletscherwelt des Skaftafell zu.
Von Kirkjubæjarklaustur sind es knappe 75 km in Richtung Höfn.



Hier eine nicht ganz so scharfe Luftaufnahme von Kirkjubæjarklaustur (Februar 2014).



Das Wetter zeigt sich sehr abwechslungsreich und der entfernte Regen taucht die Küste in einen Nebel.
Ein vorausfahrender LKW schleudert immer noch Asche vom Eyjafjallajökull nach oben.
(Sommer 2011)



Vor uns der Südausläufer des Lómagnúpur, einem vulkanischen Gebirgszug, dessen Front einmal die Küstenlinie war.



Eine farbenprächtige Kulisse!


Wir befinden uns jetzt mitten im Skeiðaràrsandur.
Es ist die über 1000 Quadratkilometer große Schwemmsandebene vom Skeidararjökull, einem gewaltigen Gletscherausläufer vom Vatnajökull.
Wir durchfahren diese Ebene auf einer Länge von über 40 km Länge.



Die Schwemmsandebene von oben.



Hier eine Aufnahme vom Februar 2014.



Zusammen mit dem Morsárjökull, Skaftafellsjökull und Svínafellsjökull
(von li.) Februar 2014.



Weit vor dem Abzweig zum Skaftafell-Nationalpark hat man schon den ersten Blick auf die umliegenden Gletscher.
Hier ist es der Skeiðarárjökull, einem Seitenarm des Vatnajökull.
Der gesamte Gletscher ist noch von Asche bedeckt.
(Juni 2011)



Diese Asche bildet Muster, wie man sie vom Strand her kennt.



Auch können wir schon einen Blick nach Skaftafell nehmen.
Ganz links der Gletscher Morsárdalur, in der Mitte der Skaftafellsjökull und rechts der Svinafellsjökull.
Sogar einen blauen Himmel können wir entdecken!



Anfahrt auf Skaftafell Winter 2013.



Die Brücke zählt zu den längsten in Island.





Hier ein kleines Video von der Anfahrt.



Nach einem weiten Bogen der Ringstraße, erreicht man kurz vor dem Abzweig nach Skaftafell einen Parkplatz,
der mit vielen Informationstafeln aufwartet.
Hier befindet sich auch das bekannte Brückendenkmal.



Es sind die Reste der ersten Brücke über die Skeiðará, die 1996 bei einem Gletscherlauf des Vatnajökull dann vollständig zerstört wurde.



(Winter 2013)



Von hier aus hat man auch einen sehr schönen Blick auf die Gletscher.
Das Wetter spielt mit und ich mache erst einmal ein paar Aufnahmen.
Blick auf Skaftafelljökull (links) und Svinafellsjökull (rechts)

Aufnahme Sommer 2011



Aufnahme Winter 2013



Hier im Februar 2014.



Eine Übersicht.



Skaftafellsjökull im Sommer 2011.



Das die Gletscheransicht im Winter 2013.





Rechts der Skaftafellsjökull.
In der Mitte die Bergkette der Kristínartindar mit dem 1385 m hohen Gipfel Skarðatindur.
Im Hintergrund die Felskante vom Morsárjökull mit dem höchsten
Wasserfalls Islands - dem 227 m hohen Morsárfoss.

Quelle:
Wikipedia



Auch in den Gipfelregionen findet man blaues Eis.



Der Svinafellsjökull im Sommer 2011



Hier der Svinafellsjökull im Winter 2013.
Ganz links unten erkennt man an den winzigen hellen Punkten, Fahrzeuge auf dem Parkplatz
beim Zugang zum Gletscher.



Schaut man wieder nach links, erkennt man die Bergflanken des Morsardalur.
Sommer 2011



Blick nach Morsardalur-Tal.



Das Wetter spielt mit den Wolken und hüllt die Berggipfel in ein merkwürdiges Licht.





Das läßt auch ein paar Nahaufnahmen vom Gletscher zu.





Und wieder ändert sich das Licht und bringt die Konturen der Bergspitzen deutlich zum Vorschein.



Winter 2013



Kurz nach dem Regen erscheinen die Bergrücken noch farbiger.



Unweit vom Parkplatz entfernt befindet sich das Besucherzentrum.
Es ist schon einiges los und trotz der niedrigen Temperaturen und teilweise Regen, rüsten sich viele Wanderer mit Steigeisen für eine Gletscherwanderung aus.
Fährt man am Besucherzentrum vorbei, kommt man zum Zeltplatz.
Hinter dem Zeltplatz beginnt auch ein Wanderweg zum Morsardalur.



Wir machen einen kurzen Besuch und fahren dann weiter zum Svinafellsjokull.
Von der Ringstraße geht eine Zufahrt zu einem Parkplatz.



Zwei Schilder erwarten uns am Startpunkt.
Eines, was uns unmissverständlich auf die Gefahren hinweist und und zur Vorsicht mahnt ...



... und eines mit einem schrecklichen Ereignis.
Die Namen habe ich aus
Pietät unkenntlich gemacht.



Der Zuweg bis zum Gletscher ist nicht lang - knappe 200 m.
Rechts befindet sich der Gletschersee.



Auf dem See schwimmen schwarze Eisberge.
Das Eis ist dick mit der Asche vom Grimsvötn bedeckt.



Der Weg führt direkt am Gletschersee entlang.



Der Blick zurück auf den Parkplatz.



Wir nähern uns immer mehr der Gletscherzunge.



Am See beginnt der Aufstieg. Zunächst noch leicht.



Der Weg ist an manchen Stellen relativ schmal.



Dann kommen schon ein paar Klettereinlagen.
Vorsicht ist geboten. Die Steine sind rund und teilweise sehr glatt.



Von hier oben kann man schön die Gletscherzunge sehen.



Jetzt steht man unmittelbar am Eisrand.
Von hier aus ist ein detailreicher Einblick möglich.



Mit ein paar Kletterübungen könnte man auf den Gletscher steigen.
Das lassen wir aber lieber sein, denn wir erinnern uns an das Schild, das am Weg stand.
Auch wenn es so aussieht, als wäre es einfach - das täuscht.



Über uns steht eine steile Felswand.



Je höher man kommt, um so beeindruckender ist die Aussicht.
Hier erneut der Blick Richtung Skaftafell.



Dann ist es geschafft und wir stehen vor diesem Panorama.
Der Gletscher selber ist total schwarz und Lavaberge erstrahlen in einem diffusen Licht.
Es ist ein wenig unheimlig!

Unwillkürlich müssen wir an die vermissten Personen denken.



Vor uns liegt der Gletscher mit seiner Aschebedeckung.



Im Winter 2013 ist von der Asche nichts mehr zu sehen.



Über uns befinden sich diese interessanten Basaltformationen.
Gleichzeitig bekommt man hier einen Eindruck über die Gewalt des Gletschereises.

Oberhalb der Basaltsäulen erkennt man die Schleifspuren des Eises.


Es weht ein kalter Wind vom Gletscher.


Die Wolken verschleiern den Blick auf die Felsen.



Neben uns das zerklüftete Gletschereis.



Was hier so starr aussieht, ist in ständiger Bewegung.



Manche Gesteinsbrocken erscheinen in unglaublichen Farben.



Diese Farben entstehen durch Mineralkonzentrationen im Gestein.
Freigelegt durch das Gletschereis.



Noch einmal der Blick auf den Gletscherausläufer.



Von hier aus kann man einen Teil des ca. 1000 Quadratkilometer großen Skeiðarársandurs sehen.



Wir laufen zum Parkplatz zurück und setzen unsere Reise nach Osten fort.
Dabei umfahren wir die südlichste Spitze des Vatnajökull und bekommen dabei immer wieder Einblicke in die Gletschertäler.



Wir blicken auf den Virkisjökull (links) und dem Falljökull (rechts).



Ganz im Hintergrund erstrecken sich noch die Ausläufer vom Svinafellsjokull.



Im Sommer 2013 ist von der Asche von damals nichts mehr zu sehen.


Weiter geht es auf der Ringstraße nach Südosten Richtung Südspitze vom Öræfajökull.
Na ca. 5 km Fahstrecke sehen wir auf der linken Seite eine Zufahrt zu einem leicht erhöht gelegenen
Parkplatz, den wir auch gleich ansteuern.
Der Blick geht zurück Richtung Skaftafell.



Wir stehen vor einer gewaltigen Bergkulisse und blicken auf den Kotárjökull
in dessen Verlängerung wir wenn wir über über die Berge sehen könnten,
die Spitze vom Öræfajökull erkennen.
Inclusive Islands höchsten Gipfel - den Hvannadalshnúkur.





Hier steht auch ein Schild mit der Aufschrift Háalda.
Bis dahin kannte ich nur den gleichnamigen Berg in Landmannalaugar.
Aber da steht noch etwas darunter: "friðlýst náttúruvætti"
Frei übersetzt wäre es ein Naturschutzgebiet.
Vor uns befindet sich das Tal der Háalda, das aus Sedimentablagerungen
im Zusammenhang mit Eruptionen und daraus resultierenden Gletscherläufen
im Jahre 1362 und zuletzt 1727-1728 geformt wurde.



Direkt nebenan zeigen sich die Ausläufer schnee- und eisfrei und verraten anhand ihrer Färbung,
ihren rhyolitischen "Baustoff".



Die Ringstraße führt weiter an der Südküste entlang.
Auf der rechten Seite sehen wir auf das Wasser und auf der linken Seite türmen sich die Gipfel alter Lavaströme.
Wir durchqueren eine der interessantesten Landschaften Islands.



Radfahrer kämpfen gegen den starkem Wind und Regenschauer.



Bei Sonne wiederum ein wahres Vergnügen!



Auf unserer linken Seite präsentiert sich die Bergwelt des Öræfajökull.





Wir haben die Südspitze umrundet und befinden uns auf gleicher Höhe mit dem Kvíárjökull.



Dieses Schild erweckt unsere Aufmerksamkeit.



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Wir fahren den Weg einige Meter bis zu einem Parkplatz.
Stellen das Auto ab und laufen ein paar Schritte.



Je weiter wir laufen, um so größer steigt die Spannung, was uns hinter diesem Hügel erwartet?





Wir blicken von hier aus auf ein grandioses Gletscherpanorama des Kvíarjökull.



Beeindruckend, diese Eismassen.



Das gilt auch für die umgebende Bergkulisse.



Wir setzten unsere Reise fort.
Wieder auf der Ringstraße können wir schon die Eismassen des nächsten Gletschers erkennen.



Bei km 126 machen wir einen kleinen Abstecher zum Fjallsárlón, der kleinen Schwester des Jökulsarlon.
Seine Eisberge sind genauso schön anzusehen und seine Abbruchkante ist deutlich sichtbarer.
Außerdem tummeln sich hier längst nicht so viele Menschen.

Reisebusse haben wir hier jedenfalls nicht gesehen.
Die Zufahrt erfolgt über eine Schotterstraße.






Auch hier weht eine kalte Luft vom Gletscher herüber.



Gegenüber ist der mächtige Fjallsjökull.



Links im Bild schiebt der Hrútárjökull seine Eismassen ins Tal.





Das Wasser der Gletscherlagune ist durch die Sedimente braun gefärbt.



Rechts im Hintergrund die Eiskappen des Breiðamerkurjökull, der den Gletschersee
Breiðárlón mit Eis versorgt.





Wir steigen vom Ufer des Gletschersees den Hang zum Parplatz hinauf.



Es geht auf der breiten angelegten Zufahrt zurück auf die Ringstraße.



Weiter geht es, denn unser Tagesziel, der bekanntere Eissee ist bald erreicht.
Wir sehen schon die Brücke über die Jökulsá.



Doch zuvor biegen wir rechts ab und fahren ein Stück zum Strand, zur berühmten Eisküste.
Anscheinend interessiert sich niemand weiter für das Eis, und so sind wir wieder einmal ganz allein.
Es sind nur wenig Eis am Strand und die Bruchstücke sind auch sehr klein.
Dennoch - Für uns sind es die schönsten "Eisberge" Islands!



Das Eis ist glasklar!



Glasklares Eis auf dem schwarzen Lavasand.



Immer wieder werden diese Eisbrocken von den Wellen hin und her bewegt.



Eine kleine Ewigkeit beobachten wir das Spiel der Wellen mit dem Eis.



Es ist herrlich hier entlang zu laufen.





Dazu ein kleiner Film.



Ein Bild habe ich noch - der Rest kommt als Poster an die Wand! :)



Eigentlich brauchen wir nur noch über die Brücke zu fahren und wir sind am Eissee.
Zuerst fahren wir auf das Ostufer des Sees.



Wer möchte, kann sich mit diesen Fahrzeugen auf den See begeben und die Eisberge aus nächster Nähe beobachten.



Hier gibt es auch ein kleines Kaffee, in dem man außer Postkarten und Kaffee, auch hervorragende heiße Waffeln bekommt.
Die sollte man sich nicht entgehen lassen!



Nur noch wenige Touristen stehen am Ufer und schauen den treibenden Eisbergen zu.



Auch wir sehen uns noch ein wenig um.
Der Blick auf das Westufer.



Wir begeben uns auf das andere Ufer.





Vor allem ist das extem blaue Eis beeindruckend!



Über den ganzen See sind sie verstreut und bewegen sich langsam auf das offene Meer zu.



Durch eine starke Tide werden dieses Eisberge bewegt.



Eine bizarre Eiswelt.




Auch das Angebot der Bootstouren durch diese Eislandschaft hat sich erweitert.


Es ist manchmal ziemlich laut.
Die Bootsmotoren ubertönen immer wieder die Rufe der Seevögel.





Im Dunst der kalten Luft sehen wir den Breiðárlón.





Geht man ganz ruhig und leise am Ufer entlang, kann man Eiderenten mit ihren Jungen beobachten.





Nicht weit entfernt, eine Schneeammer.





In Ufernähe badet eine junge Raubmöwe.



Zum Schluss geht der Blick noch einmal auf die Eiskante des Breiðamerkurjökull.



Hier noch einmal der Blick aus dem Flieger auf die Gletscherlagune.