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Planetensuche auf Reykjanes

Startpunkt dieser Tour ist Grindavík auf der Halbinsel Reykjanes.
Wir fahren auf der Straße 425 nach Westen bis zur Region Suðurnes.
Hier befindet sich auch das Termalgebiet
Gunnuvher und das
Suðurnes-Kraftwerk (
Reykjanesvirkjun) mit der Ausstellung Power Plant Earth.
Auf dieser Seite finden wir auch eine Aufforderung, an einem
Planetenspiel teilzunehmen.
Während der Einfahrt zum Kraftwerk, fielen uns solche Stelen am Straßenrand auf.
Der erste Hinweis ist gefunden!



Wir haben uns gefragt, was diese Stelen darstellen sollen und was
die unterschiedlichen Standorte bedeuten.
Man findet schnell heraus, dass es mit unserem Sonnensystem
zu tun haben.
Auf den Säulen werden symbolisch die einzelnen Planeten des
Sonnensystems abgebildet.



Warum stehen diese Säulen an unterschiedlichen Orten und wo ist der Rest zu finden?
Die Antwort finden wir, wenn wir das Kraftwerksgebäude vom Suðurnes-Kraftwerk betreten.

In der Zufahrt finden wir dieses Schild.



Die Schranke ist offen und wir können auf das Gelände fahren.



Gleich am Eingang befindet sich auch eine sehr schöne Übersichtskarte.

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Wir fahren am ersten Kraftwerksgebäude vorbei.



Hinter einer großen Halle biegen wir links ab und fahren vor bis auf einen Parkplatz.



Wir befinden uns hier auf dem Besucherparkplatz des Kraftwerkes.
Im Gebäude befindet sich eine Ausstellung
Wer sie besucht, dem ertwartet eine ungewöhnliche Präsentation über alles, was mit Energie zu tun hat.
Selbst eine Hörprobe vom Urknall kann man sich anhören.
http://www.powerplantearth.is/

Die Ausstellung öffnet vom 1. Juni bis zum 1. September immer Samstags und Sonntags von 12:30 Uhr - 16:30 Uhr.
Auch wenn wir an anderer Stelle gelesen haben, dass der Eintritt kostenlos sei.
Stimmt nicht. Wir haben 1500 ISK pro Person bezahlt.





Da im Februar die Ausstellung geschlossen ist, können wir uns weiter um die Frage kümmern,
wass es mit diesen Basaltstelen auf sich hat?
Was hat es mit der Kugel im Außengelände auf sich?
Wir müssen es wie eine Art Außenerweiterung der Ausstellung vom Reykjaneskraftwerk sehen.
So viel wissen wir:
Ausgehend von der Sonne, sind alle Planeten exakt mit Ihren Entfernungen auf die
Reykjanesskagi projiziert worden.

Aber der Reihe nach:
Gehen wir davon aus, dass die Sonne das Zentralgestirn ist, müssen alle anderen Planeten um sie kreisen.
Wo ist also die Sonne? Die befindet sich direkt hier am Parkplatz. Wir stehen davor!
Die große rote Kuppel symbolisiert die Sonne.



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Sind bei den anderen Säulen Metallstäbe mit einer Kugel angebracht, fehlt sie hier.
Es ist zu vermuten, dass die Sonne in ihrer Dimension schlicht weg nicht auf die Basaltstele gepasst hätte.



Klar, dass eine Kugel in dieser Größe nicht auf solch eine Säule passen würde.



Wie jetzt weiter?
Stellen wir uns das Sonnensystem im Kopf vor.
Wir wissen oder auch nicht, dass der Sonne am nächsten gelegene Planet der Merkur ist.
Also suchen wir den Merkur.

Sollte nicht schwer sein, denn hier auf dem Gelände haben wir vorhin schon eine Säule gesehen.
Das sollte der Merkur gewesen sein.

Und wir finden ihn an der Zufahrt zum Parkplatz.



Noch in Sichtweite von der Sonne.



Und es ist der Merkur.
Diese kleine Kugel ist im Größenverhältnis zur Sonne dargestellt.
Wenn man sich die Metallplatte genauer ansieht, dann sehen wir eine Entfernungsangabe.



Der Merkur ist also von der Sonne 57.910.000 km entfernt.
Wir haben es mit dem Auto in einer Minute geschafft!

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Den nächsten Planeten, den wir suchen, ist die Venus.
Uns war aufgefallen, dass wir schon zwei Säulen in der Zufahrt zum Kraftwerk gesehen haben.
Und noch eine direkt an der Schranke.
Es liegt also nahe, dass einer davon die Venus ist.
Fahren wir mal zum Eingang.

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Und es ist die Venus.
Wir lernen - die Venus ist von der Sonne 108.200.000 km entfernt.




Nächster Kandidat nach dem Sonnensystem ist die Erde.
Und die steht in der Zufahrt zum Kraftwerk.



Die wahrliche Entfernung zur Sonne beträgt 149.600.000 km.



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Auch der Mars ist leicht zu finden.
Er befindet sich auch an der Zufahrtsstraße.






Die Entfernung zur Sonne beträgt 227.900.000 km.



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Und weiter geht es. Wir suchen Jupiter.
Wir finden ihn auf der Straße 44.

Die Stele ist von der Straße aus sehr gut sichtbar und man hat eine
kleine Parkbucht angelegt.



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Entfernung zur Sonne - 778.300.000 km




1,5 km weiter nördlich begegnen wir dem Saturn.
Auch er steht gut sichtbar unmittelbar an der Straße.




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Entfernung zur Sonne 1.427.000.000 km




Und nach weiteren 3,0 km, entdecken wir Uranus mit Meerblick.



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Jetzt haben wir eine Entfernungsangabe zur Sonne von 2.869.000.000 km.



Jetzt fehlt uns eigentlich nur noch Neptun.
Den finden wir, wenn wir weitere 4 km auf der Straße nach Norden fahren.



Er steht ein wenig versetzt von der Straße in Sichtweite des Hofes Merkines.

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Weit mussten wir fahren und hier steht, warum.
Neptun ist 4.498.000.000 km von der Sonne entfernt oder
10 km Luftlinie oder 11 km Straße von der Sonnenkuppel am
Haupteingang der Ausstellung.



Eigentlich fehlt jetzt nur noch Pluto, der mit einem Abstand von
5.906.376.000 km die Sonne unkreist.
Pluto darf im Sonnensystem nur noch als Zwergplanet mitmachen.
Es gibt ihn aber - auch auf einer Basaltsäule.
Wir finden Pluto in Reykjanesbær vor dem Hauptgebäude der
Firma HS Orka.
Jetzt haben wir ihn endlich besuchen können.
Man findet ihn hier:
N63 59.558 W22 32.846