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Diese Tour startete am 10. Februar 2012.
Leider gab es an diesem Tag nicht sehr viel Schnee, jedoch war das Wetter sehr abwechslungsreich.
Die abgebildete Strecke ist 95 km lang und wir haben dafür uns 5 Stunden Zeit gelassen.

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Zuerst sind wir bis nach Vik gefahren.
Einen sehr schönen Überblick bekommt man, wenn man zur kleinen Kirche hinauffährt.



Anflug Februar 2014



Februar 2014



Ortseinfahrt Vík von der Kirche aus gesehen.



Und natürlich die Reynisdrangar (Felsnadeln) im Hintergrund.



Der Wetterbericht hatte es vorhergesagt.
Das Wechselspiel von Sonne, Regen und Schnee begann.





Wir sind wieder in den Ort gefahren.
Ein ausgesgeschilderter Weg zeigt uns die Richtung zum Strand.



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Es geht ein bißchen durch die Dünen.
Am Ende des Weges, an einem kleinen Parkplatz, steht ein Denkmal.



Eine Gedenktafel erinnert an die deutschen Fischer, die hier ums Leben gekommen sind.
Es soll aber auch ein Dank an die Isländische Bevölkerung sein, die sich aufopferungsvoll um viele gestrandete und verletzte Seeleute gekümmert hat.



Von hier aus führt ein Weg an den Strand.



Um diese Jahreszeit ist man allein am Strand.
Der Wind ist richtig eisig und man hört die schwarzen Kiesel durch das Wasser rollen.





Auch wenn wir dick angezogen sind, "beißt" der Wind gehörig ins Gesicht.
Als wir zurück zu Auto gehen, kommt schon die nächste Schneefront von Nordwest heran.



Es geht wieder zurück auf die Ringstraße.
Wir verlassen den Ort in Richtung Westen und fahren erneut den Anstieg hinter Vik.

Oben angekommen, eröffnet sich ein herrliches Panorama auf die Ausläufer des Mýrdalsjökull.
Wir sehen, dass Katla noch ganz friedlich ist.



So ziemlich auf dem oberen Plateau angekommen, zweigt ein Stichstraße nach Norden ab.
Sie führt zu Heidarvatn.
Das Panorama lädt gerade dazu ein, diesen Weg zu fahren.



Die Straße ist geschottert und kann von allen Autos befahren werden.



Die Sonne lässt die Umgebung in einem sehr schönem Licht erstrahlen.



Wir fahren nicht bis unten ins Tal.



Rechts der Heiðarvatn.



Zurück auf die Ringstraße.
Wir sehen die Wetterfront, die gerade in Richtung Küste zieht.



Der Blick nach Dyrhólaey.



Nach ca. 500 m kommt der Abzweig der Straße 215 zum Strand.



Die 6 Kilometer lange Zufahrt führt durch einen kleinen Ort mit ein paar Bauernhöfen und ist bis zum Parkplatz asphaltiert.


Juli 2015
Nun sieht es hier inzwischen anders aus.
Man hat das Kaffee "Black Sand Beach" eröffnet und einen Teil des Strandes zum Parkplatz gemacht.



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Zurück ins Jahr 2012
Kein Bus oder Auto auf dem Parkplatz.
Wir gingen zum Strand und drückten die ersten Spuren in den Kies.



Ein ganz besonderes Vergnügen, wenn man die ersten Spuren setzt.



Genau zu diesem Zeitpunkt öffnete sich erneut die Wolkendecke und die Sonne kam hervor.
Die riesigen Wellen brachen sich mit dumpfen Getose am Strand.





Heute stehen die Felsnadeln schon postkartentauglich in der Brandung.







An dieser Stelle eine Warnung an alle, die dieses Vergnügen ebenfalls erleben wollen:
Es ist äußerste Vorsicht vor der Brandung walten zu lassen!
Nicht täuschen lassen! Die Brandung ist tückisch!!!
Irgendwann, vielleicht erst nach der zwanzigsten Welle, kommt eine Welle über den Strand, die sehr weit über den Strand geht.
Wird man von solch einer Welle erfasst, hat man keinen Halt mehr.
Da der Küstenrand auch noch steil ins Wasser fällt, gibt es danach auch keine Möglichkeit, aus dem Wasser zu laufen.
Bitte nicht unterschätzen!!!



Wir gehen vor bis an die Basaltfelsen.



Man könnte meinen, ein Troll trotzt schon ewig der Brandung.





Ein Blick in die kleine Felsenhöhle, die sonst in den Sommermonaten mit Menschen überfüllt ist.



Im Hintergrund: Dyrhólaey



Einsam am Strand.





Es soll weiter gehen.
Unser Ziel liegt dort hinten - Kap
Dyrhólaey



Wir verlassen den schwarzen Strand und fahren zurück auf die Ringstraße.
Nach ca. 7 km Richtung Westen, trifft man auf den Abzweig der 218.
Die Zufahrt zum Cap Dyrhólaey.



Auch diese Straße ist sehr gut ausgebaut.



Eine Luftaufnahme vom Februar 2014



Selbst die Überfahrt über den Damm, die 2009 noch eine Holperpiste war, ist asphaltiert.





Am Ende der 6 Kilometer langen Zufahrt befindet sich ein Parkplatz.



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Oh je, ein kleiner Schilderwald.



So richtig schön sieht das nicht aus.



Wir müssen uns damit abfinden und gehen durch den Felsspalt hinunter zum Meer.
Wenigstens diesen Weg hat man nicht asphaltiert.


Die aufgewühlte See vor dem Wahrzeichen.



Der Strand von Kirkjufjara.



Auch hier sollte man sehr wachsam vor den großen Wellen sein.



Einfach nur zuhören ...



... und staunen.



Wir hätten noch Stunden hier verbringen können.



Aber wir wollen ja noch auf diesen Fels.



Zurück auf den Parkplatz mache ich noch ein paar Bilder.

Reynisfjara



Arnardrangur



Um auf den Fels zu kommen, fahren wir ca. 500 m die Straße zurück.
Dort befindet sich die steile Zufahrt zum Leuchtturm.



Die 1,5 Kilometer Auffahrt sind schnell erledigt.



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Oben befindet sich ein Parkplatz.
Im Hintergrund die Reynisdrangar.



Wir sind ganz allein hier oben.



Man kann direkt zum Leuchtturm gehen oder ...



... an der Felskante entlang.



Steil fallen die Klippen ab. Vorsicht ist geboten!



Natürlich gehen wir den Weg an der Klippe.
Der Weg ist aus sicherheitsgründen zur Kante abgesperrt.



In den starken Winden stehen die Möwen auf der Stelle.


Wir gehen weiter am Klippenrand.



Vorbei am Leuchtturm.



... ein Blick zurück.



Dann sieht man das berühmte Türloch.





Der Weg führt wieder hinab und verläuft an der Kante in Richtung Ostklippe.
Ob dieser Weg auch während der Brutzeit der Vögel begehbar ist, weiß ich leider nicht.
Es wäre aber denkbar, das er in dieser Zeit gesperrt ist.
Keine Menschseele weit und breit.



Wir gehen noch ein paar Meter nach unten.



Jedenfalls hat man von hier wunderschöne Ausblicke auf die vorgelagerten Felsen.





Auch zu entdecken - ehemalige vulkanische Gasblasen



Wir entschließen uns, wieder zurückzulaufen.
Der Wind wurde manchmal so extrem starkt, dass das Laufen richtig schwer fiel.
Wir sehen noch einmal auf den schwarzen Strand Richtung Westen ...



... und in Richtung Norden.



Neugierig haben wir mal auf die Türklinke gedrückt.
Die Tür ist selbstverständlich verschlossen.



Gerade im Sommer ein lohnendes Ziel.
Allerdings mit viel mehr Besuchern, als jetzt in der kalten Jahreszeit.
Wie es im Sommer hier aussieht:
Klick



Und natürlich immer wieder dieses herrliche Panorama.
Im Hintergrund die Felsnadeln der Reynisdrangar.
Links die Küstenlinie der Reynisfjara - dahinter der Berg Reynisfjall.
Rechts der Küstenabschnitt Kirkjufjara mit dem Parkplatz
.

Der Besuch an gleicher Stelle im Sommer: Klick



Die Laguns Dyhólaós mit dem Reynisfjall im Hintergrund.
Eine Wanderung auf den Reynisfjall findet ihr hier:
Klick



Wir sind wieder nach unten gefahren und überqueren erneut den Damm.



Wieder auf der Ringstraße angekommen, fahren wir weiter Richtung Westen.
Ein kleiner spitzer Berg hat unser Interesse geweckt.
Um ihn zu sehen, biegen wir kurzer Hand in die Straße 219 ein und fahren einen kleinen Umweg.
Vorbei an vielen Reitferienanlagen, zeigt er sich -der wohl perfekteste isländische Vulkankegel, den wir bisher gesehen haben.



Schnell sind wir wieder auf der 1 und sehen, dass auf uns kein gutes Wetter wartet.



Nach etwa 16 Kilometer ist der Abzweig zum Sólheimajökull erreicht.
Es ist die Straße Nummer 221



Obwohl es keine F-Straße ist, ist die Zufahrt einer Hochlandpiste ähnlich. Mal sehen, wie lange noch. Jedennfalls ist sie für jedes Auto befahrbar.



Hier fahren auch ganz normale Reisebusse.



Und dann ist es soweit.
Besuch im Sommer 2015. Die Zufahrt ist asphaltiert.

Stand Juli 2015



Neben der Strecke sind auch solche kleinen Seen zu finden.



Dann taucht dieses Gebäude auf. (Februar 2012)



Es ist ein Gletscherkaffee.
Wir nutzen die Gelegenheit und trinken erst einmal einen Kaffe.

Bei einem kleinen Smalltalk mit der Betreiberin erfahren wir, dass es manchmal besser sei sich Zeit zu lassen und von hier aus zu beobachten,
wie der Parkplatz mit den Reisebussen bestückt sei.

Da könne man auch in Ruhe abwarten, bis die Reisebusse wieder weg sind. Dann hätte man viel mehr Ruhe.



Weniger Besucher? Da könne man heute lange Kaffee trinken.
Stand Juli 2015.

Juli 2015





Da hier geführte Gletscherwanderungen angeboten werden, ist der Andrang von Reisebussen auch in dieser Jahreszeit sehr hoch.
Auch wenn in diesem Bild noch nicht so viele zu sehen sind. sollte sich das doch schnell ändern.



Sommer 2015



Winter 2012



Wir fahren vor bis zum Parkplatz.
Vor uns liegt die Gletschermoräne.



Deutliche Veränderungen im Sommer 2015



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Bis hierher reichte einstmals die Gletscherzunge.



Neben uns werden Steigeisen und Pickel verteilt. Die bunte Schar von Kindern macht sich mit ihren Guides auf den Weg.
Wir warten noch ein wenig und gehen hinterher.
Dabei durchquert man das riesige Geröllfeld.



Der Untergrund ist weich.
Wir laufen auf sandiger Asche zwischen Pfützen und Steinen.



Nach ca. 600 Meter ist die Eiskante erreicht.



Vor uns liegt der Gletscher mit seinem leicht bläulich schimmernden Eis.



Die Oberfläche des Eises ist sehr wellig.



Man kann bis an die Eiskante gehen.



Der Boden ist eine Mischung aus Eis, Schlamm und Steinen. Man muss sehr vorsichtig gehen, damit man nicht einsinkt oder ausrutscht.



Es dauerte gar nicht lange und der nächste Schneefront zog über uns hinweg.



Wir machten einen Versuch, in das Eis hinein zu fotografieren.



Die eine Hälfte der Leute war auf den Gletscher gestiegen, die andere Hälfte zurück zu den Bussen gegangen.
Klingt schon albern, aber wir waren allein!!





Hier unser Ergebnis vom "ins-Eis-fotografieren".



Kleine Ereignisse mit vielleicht großer Wirkung.



Sogar ein bißchen blauen Himmel gab es jetzt.



Ohne Guide und Steigeisen sollte man keine Experimente machen.
Daher bleiben wir an der beginnenden Eiskante auch stehen und ...



... betrachten ein paar blaue Momente.



Ein komisches Gefühl wenn man bedenkt, dass man vor 2 Tagen ganz da oben langfahren ist.



Auch wir entschließen uns, langsam den Rückweg anzutreten.



Vom Parkplatz nähert sich erneut der Eisregen.



Als wir wieder am Parkplatz angekommen sind, war die gesamte Fläche weiß.



Danach kam gleich wieder die Sonne durch und tauchte die ganze Gegend in ein herrliches Licht.





Der Blick geht über den Parkplatz Richtung Süden.



Der originelle Sammelplatz für die geführten Touren.



Mit dem nächsten Schneetreiben kamen auch die nächsten Reisebusse.
Schnell ging es Richtung Gletscher.



Wie manche Leute sich auf solch eine Gletscherwanderung begeben, erzeugte bei uns nur Kopfschütteln.
Mit Steigeisen und einer Mülltüte als Regenschutz geht es auf das Eis.
Andere probierten es mit Strumpfhosen und Sandalen.



In der Zwischenzeit zeigte sich der Gletscher aber noch einmal von seiner schönsten Seite.
So hatten die letzten Wanderer wenigstens auch ein bißchen Sonne.



Sólheimajökull 2012





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