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Februar 2014 Magni & Móši der zweite Versuch



Es ist der 11. Februar 2014 und unsere Tour beginnt auf der Ringstraße Richtung Vík.
Wir sind mit Reynir von
fjallasport.is verabredet.
Er und sein Superjeep sollen uns zum Fimmvörðuháls bringen.
Wir wollen einen erneuten Versuch starten, die jungen Vulkankegel Magni & Móði zu erreichen.

Aus der Luft konnten wir sie zumindest schon einmal sehen.



Die dunklen Stellen zeigen an, dass es dort noch warm sein muss.



Unsere Tour im Überblick.

www.ourfootprints.de

Der Wetterbericht hatte für heute einen aufgelockerten Himmel vorhergesagt.
Von daher geht unser Blick hinüber zur Hekla ...



... und vor allem zum Eyjafjallajökull.
Wenn der Gipfel frei bleibt, dann wird mit größter Wahrscheinlichkeit auch der Fimmvörðuháls frei sein.
Bis jetzt sieht es gut aus.



Auf Höhe der Markarfljót.



Seewärts sind die Westmänner-Insel sehr gut zu sehen.



Im der Zwischenzeit sind wir am Skógafoss vorbei gefahren.
Unser Ziel war es, über den Mýrdalsjökull zum Fimmvörðuháls über die Straße 222 zu fahren.
So, wie wir es beim
ersten Versuch gemacht haben.
4 Kilomter später haben wir angehalten.
Der Blick hinüber zum Mýrdalsjökull verheißt nichts Gutes.
Was wir nicht erhofft hatten, ist eingetreten.
Über dem Gletscher liegt eine Wolken-Nebel-Schicht.



Es ist jetzt 11:00 Uhr und wir müssen umplanen.
Wir müssen einen anderen Weg wählen.
Die einzige Möglichkeit zum Fimmvörðuháls hinaufzufahren, ist der Weg über einen Bauernhof.
Dieser Weg ist aber nicht mehr so einfach befahrbar, da der Farmer ihn gesperrt hat.
Reynir will mit dem Farmer reden, ob er eine Ausnahme für uns macht.
Nach einem kurzen Telefonat sind wir erleichtert! Der Farmer hat sein Einverständnis
gegeben, dass wir die Zufahrt benutzen dürfen.
Wir drehen also um und fahren bis zur Einfahrt zum Skógafoss.


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Wir fahren wieder ein Stück zurück bis zur Einfahrt zum Skógarfoss.



Skógar



Wir biegen nicht zum Wasserfall ein, sondern fahren weiter geradeaus.



Erst dann biegen wir nach links weg.
Rechts geht es zum Edda Hotel Skógar.
Wir betrachten das gelbe Schild genauer.
Es sind die "Öffnungszeiten" und die Bedingungen für die Durchfahrt.



Es geht direkt auf das Hofgelände.
Reynir steigt aus und meldet sich beim Farmer.
Etwas später kommt er mit einem Schlüssel wieder.



Den brauchen wir zum Öffnen dieses Tores.



Jetzt ist der Weg frei.
Wir schließen das Tor und bringen den Schlüssel zurück.
Es geht steil bergauf.
Ein zweites Tor ist offen.



Ein Blick zurück auf den Bauernhof und der Zufahrt.



Ein paar Meter weiter geht der Blick hinüber zum Skógafoss.



Zunächst geht es einen schmalen Weg immer am Hang entlang.
Wir sehen hinüber auf den Skógarsandur.



Noch ein Stück höher und wir können den Mýrdalssandur mit dem Berg Pétursey sehen.



Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von 200 m und die ersten Schneeflächen tauchen auf.
Reynir entscheidet sich, den Luftdruck zu reduzieren.



Während Reynir sich um die Reifen kümmert, schauen wir uns ein wenig um.



Norwestlich von uns, oberhalb vom Skógafoss.



Erosionskegel ganz anderer Art ein Rofabarð.



Inzwischen ist auch der letzte Reifen fertig und wir können die Tour fortsetzen.



Wir folgen weiter dem vorgegeben Weg.



Während sich unser Auto den Weg weiter nach oben bahnt, bekommen wir immer
wieder dieses Panorama vom Sólheimarsandur zu sehen.


Knappe 100 m höher wird der Schnee schon dichter.



Rechts vom Weg fließt der Fluss Kvérna und hat einen richtigen kleinen Canyon ausgewaschen.





Es lohnt sich, den Blick öfters nach rechts zu wenden und auch einmal auszusteigen.
Sonst verpasst man diese bizarren Eisformationen.





Unser zuverlässiges Auto!



Die Stangen zeigen des Verlauf des Laugavegur an.



Der Schnee nimmt weiter zu und man ist jetzt nur noch fasziniert von den unterschiedlichen Kontrasten.



Und das Wetter bessert sich von Minute zu Minute.



Über dem Meer stehen noch ein paar Sturmwolken.



Genau um 12:00 Uhr erreichen wir die Furt über die Skógá.



Es ist besser zu prüfen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten im Verlauf des Flusses gibt.



Ganz langsam geht es über die Stelle, an der das GPS die Furt angibt.



Die Fußgängerbrücke vom Wanderweg.



Auch wenn wir viel auf das GPS sehen, sind die Stäbe als Wegweiser immer erste Wahl.



Wir schauen hinunter zur Küste.



Natürlich darf auch ein Troll nicht fehlen!
Das ist einer mit einer großen Nase!



Es ist eisig, aber rings um uns herum ist die Natur ist einfach herrlich!



Zeit für kleinere Expeditionen.



Bei solchen traumhaften Bedingungen muss man wirklich nicht lange nach Motiven für
Fotos suchen..



Immer in Sichtweite - der Eyjafjallajökull.





Der Blick Richtung Vík.



Hier hat sich die Skógá eingegraben und ihr Flussbett geschaffen.



Ein kleiner Wasserfall blinkt durch ein Schneeloch durch.



Im Hintergrund ist der Eyjafjallajökull wolkenfrei.



In der Ferne entdecken wir die neue Hütte von Baldvínskáli.



Wir fahren zur Hütte.



Was uns als erstes beeindruckt, ist dieser grandioser Ausblick zur Küste.



Die Hütte Baldvínskáli



Erneut der Blick zurück.
Weiterhin haben wir traumhafte Wetterbedingungen.
Sehr gute Sicht und einen fast strahlend blauen Himmel.



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Wir befinden uns hier, lt. GPS, auf einer Höhe von 930 m.



Immer wieder sehen wir zum Eyjafjallajökull.
Sein Gipfel ist noch wolkenfrei.
Beste Bedingungen, um unser Ziel dieses mal zu schaffen!



Es ist jetzt 12:40 Uhr und deshalb halten wir uns nicht all zu lange auf.
Von hier aus sehen wir unser neues Zwischenziel - die Hütte Fimmvörðuháls.



Weiter geht es zur nächsten Etappe!
Wir fahren ein Stück zurück und anschließend einen Hang hinunter.



Wir kommen gut voran uns schnell haben wir die Hütte hinter uns gelassen.



Dennoch musste Reynir immer wieder per Fuß die Strecke erkunden.



Die Reifen sinken zwar nicht sehr tief ein, aber unter dem frischem Schnee ist es eisig.



Ein vermeintlich leichter Hang wir evtl. schon zur ersten richtigen Bewährungsprobe.
Wir kommen nur sehr langsam voran.



Also wieder zurück und ein weiterer Versuch mit mehr Schwung!
Aber wieder scheitern wir.



Der direkte Hang zur Hütte ist zu steil.
Wir müssen diesen Weg verwerfen.



Eine andere Möglichkeit ist, den Berg zu umfahren.
Aber auch hier bleiben wir stecken.




Noch einmal versucht Reynir eine machbare Strecke zu finden.



So langsam müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass auch dieser Versuch scheitert.



Aber irgendwie erscheint es gar nicht so schlimm.
Immerhin haben wir solch einen grandiosen Ausblick von hier oben
und der perfekte Sonnenschein tröstet uns über das Nichterreichte hinweg.



Der Blick auf unsere Versuche.



In der Zwischenzeit ist es 13:30 Uhr geworden.
Seit einer Stunde versuchen wir vergeblich einen Weg zu finden.
Und nun ziehen auch noch Wolken über den Eyjafjallajökull auf.
1,9 km Luftlinie trennen uns nur noch vor dem Ziel.



Wir entscheiden uns für den Abbruch.
Schade, aber selbst wenn wir weiter vorankommen müssen wir damit rechnen,
dass am Ziel dichter Nebel herrscht und wir nichts sehen werden.
Dann doch lieber hier bleiben und Natur genießen.



Also unser mitgebrachtes Essen herausgeholt und ein Stehpicknick mit toller Aussicht gemacht!
Wir waren nur ein wenig enttäuscht, dass es auch dieses mal nicht klappen wird.
Trotz dieser traumhaften Bedingungen.
Aber die Vernuft muss immer die Oberhand behalten und von daher ist der Abbruch
die einzig richtige Entscheidung.



Das Entschädigungsprogramm.



Nach dem Picknick in einmaliger Umgebung beginnen wir mit dem Rückweg.







Die tiefstehende Sonne lässt die dünne Eisschicht auf dem Schnee glänzen.





Ein tolles Licht!



Wir lassen uns bei der Abfahrt richtig viel Zeit.


Wir wollen einfach diese Momente nicht zu schnell vorbeigehen lassen.



Am Horizont die Westmänner.



Die Reifen werden wieder aufgepumpt.





Dann geht doch alles sehr schnell und der Schnee wird immer weniger.



Wir sind jetzt schon fast wieder am Skógafoss angekommen.



Wir entdecken einen Trampelpfad, steigen wir aus und laufen Richtung
Skóga.
Reynir fährt die Strecke weiter.





Am Parkplatz treffen wir uns wieder.



Eine phantastische Tour geht zu Ende.
Auch wenn wir erneut gescheitert sind, war es ein beeindruckendes Erlebnis!
Wer solch eine Tour auch mal erleben will, ist bei Reynir in den besten Händen.
Seine Umsicht und Ruhe geben einem immer das Gefühl, sicher zu sein.
Gleichzeitig vermittelt Reynir eine Menge an Informationen.
Wir haben viel gelernt!
Takk Fyrir Reynir!

Ihr findet weitere Informationen über Reynir auch unter facebook unter
fjallasport.is

Und inzwischen gibt es unseren 3. Versuch:
Klick