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Landmannalaugar Februar 2015

3 Jahre nach unserer ersten Wintertour, fahren wir erneut nach Landmannalaugar.
Es ist der 12. Februar 2015 10:30 Uhr, als wir von unserem Haus nach 10 min Fahrzeit
auf die Straße 32 einbiegen.



Hekla erwacht langsam im Tageslicht.



Vorbei geht es an der kleinen Tankstelle in Arnes.



Nicht weit entfernt, nähert sich die 32 der Þjórsá, die uns eine ganze Weile begleiten wird.



2012 fuhren wir die 26 Richtung Hochland. Jetzt die 32.
Auffällig gegenüber 2012 - es liegt wesentlich mehr Schnee auf der Straße.



Kurz hinter dem Hjálparfoss kommt die Abfahrt zum Búrfell-Kraftwerk.
Da wir im Sommer auf den Búrfell wollen, entschließen wir uns, den Weg
schon einmal zu erkunden.



Es geht eine Zufahrt zum Búrfellsvirkjun.
Die Straße endet hier.
Es geht ein Weg direkt am Kraftwerksgebäude entlang.






Allein hätten wir es nicht gewagt, diesen Weg zu nehmen.
Wir waren immer der Meinung, diese Zufahrt ist nur für Kraftwerksmitarbeiter.
Vielleicht ist es auch an dem. Ein Sperrschild steht hier jedenfalls nicht.
Reynir, unser Begleiter, hat keine Bedenken.



Wir suchen nach dem Weg, der uns zur Auffahrt bringen soll.
Vor uns der Búrfell.



Da wollen wir im Sommer hinauf.
Bild Sommer 2015



Den Weg haben wir gefunden. Jetzt geht es zurück, denn wir wollen
noch nach Landmannalaugar.
Über das Turbinenhaus kommen wir nicht zurück. Der Weg führt hinter
dem Gebäude entlang.



Dann befinden wir uns wieder im öffentlichen Bereich.



Wieder auf der 32 angekommen, fahren wir nach rechts.



Kurz danach steigt die Straße steil an.



Die Straße überwindet einen Höhenunterschied von ca. 150m.
Im Hintergrund die Spitze des Búrfell.



Oben angekommen ist rechts der vereiste Bjarnalón.
Ein künstlicher See, der zur Stromgewinnung für das Búrfellsvirkjun
angelegt wurde.



Und noch einmal bekommen wir einen wunderbaren Blick auf den
669 m hohen Búrfell.



Weiter geht es auf der 32.
Vorbei am oberen Wehr.

Im Hintergrund der Wachturm an der Eisbarriere.



Immer parallel mit der Þjórsá, die hier in einem künstlichen Damm zum
See Bjarnalón geleitet wird, fahren wir, vorbei an der Zufahrt zum
Háifoss,
die 32 bis zum oberhalb gelegenen Sultartangi-Kraftwerk.



Vor dem Kraftwerk macht die Straße einen Rechtsknick und überquert
den künstlich erschaffenen Auslaufkanal.



Bild Winter 2013



Anschließend über das Flussbett der Þjórsá, die immer weniger
Wasser mit sich führt, da das Wasser für die Energiegewinnung
genutzt wird.

Winter 2013



Kurz danach treffen wir auf die 26, die von Süden auf die 32 stößt.
Weiter geht es jetzt auf der 26.




Nach knapp einer Stunde Fahrzeit haben wir Hrauneyjar erreicht.



Wie immer, wenn wir von hier aus ins Hochland fahren, ein Pflichtstop!



Es ist die letzte Tankstelle für einige hundert km.



Es liegt eine ganze Menge Schnee.
Spätestens wäre hier die Tour mit normalem Allrad zu Ende.



Der Eingang.





So sah es von innen aus.



Hier haben noch zwei andere Fahrzeuge auf uns gewartet.
Gemeinsam setzten wir die Fahrt fort.



Wir nehmen dieses mal die direkte Zufahrt zum Hrauneyjalon.
Die Uhr zeigt 12:00 Uhr. Wir hoffen immer noch, dass es die Sonne durch die Wolken schafft.



Die Strommasten erinnern uns an Landmannalaugar.





Nach der Linkskurve taucht der Stausee Hrauneyjalòn auf.



Kurz vor der Überquerung der Stauanlage, fällt uns dieses Schild auf.



Der Weg führt über die Anlage.



Anschließend fahren wir auf dem Damm weiter bis zum Südufer.



Am Südufer angekommen.
So richtiges Tageslicht hat sich noch immer nicht eingestellt.


Nach diesem Anstieg treffen wir auf die 208.



Dann der erste Anstieg, der dieses mal ohne im Schnee hängen zu bleiben
genommen wird.
Was dieser Stein zu bedeuten hat, wissen wir noch nicht.



Von hier oben sehen wir die langstreckte Reihe der Strommasten des
Sigalda-Kraftwerkes, die uns die erste Strecke nach Landmannalaugar
begleiten.



Wir folgen den Masten.



So ganz ohne festzustecken geht es dann auch nicht.



Wir folgen einer alten Spur.



Ein liegengebliebener Geländewagen an der Strecke.
Das Auto war leer - wir haben nachgesehen.


Eine bekannte Stelle.
Dieses Schild zeigt uns an, dass wir die Hälfte der Tour geschafft haben.
Wir befinden uns hier sehr nahe der Tungnaá.



Und noch immer zeigt sich das Tageslicht nur zögerlich.
Alles ist noch wie im Morgengrauen verhangen.



Wir befinden uns noch immer auf der Streckenführung der 208.
Die verlassen wir jetzt und fahren über über Schnee und Eis einen direkteren Weg .
Das geht nur im Winter, wenn viel Schnee liegt.

Im Sommer absolut verboten!



Weiter geht es durch eine eiskalte Schönheit.



Und immer wieder wird je nach den Schneeverhältnissen der Reifendruck angepasst.



Während wir auch den Reifendruck korrigieren, fährt eines unser
Begleitfahrzeuge schon einmal vornweg und versuch den Berg
zu erklimmen.



Der Blick zurück.
Dort, wo die Berghügel sind, waren wir eben der Tungnaá sehr nah.



Von oben blicken wir der Fahrspur dem vorausfahrenden Fahrzeug hinterher.
Wir wissen, dass sich dort unten der Hnausapollur und der bekanntere
Krater Ljótipollur befinden.



Auch wir folgen der Spur und treffen auf dieses Hinweisschild.



Natürlich wollen wir wissen, wie es am Kraterrand im Winter
aussieht.
Oben angekommen blicken wir in ein mit Schnee und Eis
gefüllten Krater.



Die Sonne scheint immer noch durch eine Dunstschicht und
hüllt alles in ein diffuses Licht.

Die andere Seite vom Krater.



Unser zweites Begleitfahrzeug folgt uns etwas später.



Wir verlassen den Krater wieder.
Bald erreichen wir den Punkt, wo sich die unsere 208 (Fjallabaksleið)
auf die vom westen kommende F225 (Landmannaleið) trifft.

Unten im Tal erkennt man die Schilder.



Immer wieder ein schönes Motiv.





Den Plan, den Ljótipollur Krater von hier aus anzufahren, verwerfen wir.



Dafür geht es weiter Richtung Landmannalaugar.
Vor uns liegt der Berg Norðurnámur mit dem Wächter-Troll.
Jedenfalls haben wir ihn so genannt.



Ganz klar ein Troll, der ganz genau die Umgebung im Blick hat.



Wir fühlen uns gut behütet und kämpfen weiter durch die Schneemassen,
bis wir endlich den Abzweig nach Landmannalaugar erreichen.



Ein Blick Richtung Landmannalaugar verrät, dass wir keinen Sonnenschein
mehr zu erwarten haben.
Es ist sehr schwierig unter diesen Lichtverhältnissen,
noch gute Bilder zu bekommen.
Im Hintergrund kann man gut die Brennisteinsalda mit dem markanten
Felsen erkennen.
Davor eine große Dampfwolke, die von den heißen Quellen stammt.
Verdeckt durch das Námshraun Lavafeld.




Auch dieses mal fahren wir in das Flussbett der Jökulgilskvisl.
Und hier stehen dann mind. zwei Furten an.
Im Hintergrund der 943 m hohe Vulkankegel Bláhnúkur.



Für diesen Streckenabschnitt haben sich alle 3 Fahrzeuge wieder vereint.



Deutlich kann man den aufsteigenden Wasserdampf und den
"Badesteg" erkennen.



Dann noch einmal eine Flussquerung.





Jeder sucht sich einen anderen Weg, um den Fluss zu durchfahren.





Jetzt sind es nur noch ein paar Meter.



Landmannalaugar tief verschneit.





Im Hintergrund die heiße Quelle.



Blick zurück auf das Flussbett der Jökulgilskvisl.



So eiskalt sehen die eigentlich farbenprächtigen Rhyolithberge aus.



Als Vergleich zum Sommer.



Jetzt wollen wir natürlich auch zu den heißen Quellen.
Ein bißchen die Finger wärmen.



Gerade im Winter muss man sehr genau aufpassen, wo man hintritt.



Dichte Wasserdampfschwaden umhüllten uns.



Zum Baden war heute keinem zumute.



Die Sonne hatte es einfach nicht geschafft.





Das Camp ist zu dieser Jahreszeit unbesetzt.



Somit entfällt dieser Hinweis.



Dann bekamen wir auch noch Besuch aus der Luft.



Es war die Bell, mit der wir am Tag davor zum Bardarbungar geflogen sind.
Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stopp an der Sigöldugljufur.