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Kjölur Straße 35


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Kjölur - Hveravellir - 35/347

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Kjölur 2011
Die Fahrt geht auf der 35 nach Süden - quer durch das Hochland.
Zuerst fahren wir auf der Ringstraße zurück nach Akureyri.
Heute am Sonntag ist eine Menge los auf den Straßen.
Der Tankstop in Varmalið nimmt fast eine halbe Stunde in Anspruch.



Auf halber Strecke zwischen Varmalið und Blönduós,
biegen wir auf die 733 nach Süden ab.





Kurz hinter der Brücke biegen wir auf die 732 ab.



Es geht stetig bergauf und nach weiteren 9 Kilometer beginnt die 35.



Es ist keine F-Straße mehr!
Also auch kein Allrad mehr erforderlich.
Das haben wir in Island viel erlebt, dass die Wegweiser, trotz veränderter Straßensituation, einfach stehen bleiben.



Schnell hat man eine Höhe von über 450 m erreicht.




Es geht relativ flach dahin und die Straße ist ohne Probleme und Hindernisse befahrbar.



Über dem östlichen Hochland steht das schöne Wetter.



Wir erreichen den Stausee Blöndulón.
Über dem Wasser wird eine Staubwolke getragen.



Die Anfahrt zum Damm.



Die aufgestaute Blandá leuchtet in einem Türkisgrün.



Vor uns liegt dieser Anstieg auf den Áfangafell.



Oben auf dem Gipfel befindet sich ein Aussichtspunkt.



Wir befinden uns jetzt hier.

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Von hier aus hat man noch einmal einen herrlichen Blick über den Blöndulón.





Es geht wieder bergab.



Wir sind noch ca. 20 km von Hveravellir entfernt.
Am Horizont der Langjökull.



Der über die flachen Ebenen stürmische Wind, wirbeld sehr viel
Asche auf.



Die Áfangi Schutzhütte.



In östlicher Richtung sehen wir den Hofsjokull.





Wie immer nicht vergessen - Gatter schließen!



Wir haben den Abzweig zur F734 erreicht.
Sie ist eine 4x4 Strecke und führt westlich des Stausees entlang.
Hier trifft sie auf die 35.



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Der Fluss Seyðisa.



Ca. 7 Kilometer vor Hveravellir, wechselt der Belag auf Geröll.

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Fahrradfahrer trifft man häufig auf dieser Strecke an.



Der Abzweig zum Geothermalgebiet von Hveravellir ist erreicht.
Wir befinden uns auf ca. 640 m Höhe.



Auf der Zufahrt kann man schon die heißen Quellen von
Hveravellir erkennen.



Etwas weiter vorn fährt man am Abzweig der F735 vorbei.
Sie führt oberhalb des Lavafeldes zum Berg Þjófafell.



Der Parkplatz von Hveravellir ist erreicht.

Hveravellir 2011



Links vom Parkplatz befindet sich ein Zeltplatz.



Direkt am Parkplatz steht ein Denkmal von Magnús Tómasson, das an den Geächteten Fjalla-Eyvindur erinnern soll.



Gleich zu Beginn des Wanderweges befindet sich das kleine
Naturbecken.



Stege aus Holz zeigen dem Besucher, wo er gefahrlos und
ohne die Natur weiter zu schädigen, den Fumarolenbereich
erkunden kann.
Leider nehmen es viele nicht so genau. Haben wir vor 2 Jahren
noch genau an dieser Stelle Leute davon abgehalten, die feinen
Sinterflächen zu betreten, sind sie heute nicht mehr vorhanden.
Was heiße Quellen über Jahrhunderte oder Jahrtausende
aufgebaut haben, einfach zertreten.



So sah es noch vor zwei Jahren aus ...



... jetzt so!



Auf dem Bild links - Das ist alles, was von den Sinterflächen übrig geblieben ist.



Schuld daran sind solche Besucher, die sich herzlich wenig darum kümmern.



Kontrollen der Ranger? Fehlanzeige.



Ohne Worte ...



Gehen man weiter nach oben, nähert man sich den Fumarolen.



Es faucht und zischt überall.





Hier sprudelt kochend heißes Wasser aus der Erde.







Etwas oberhalb der Fumarolen, befindet sich eine Hochlandstation.



Ziemlich lautstark - Öskurhöll.



Kleine Naturwunder.



Öskurhöll

Öskurhöll



Bláhver - die blaue Quelle.



Wir verlassen Hveravellir und fahren wieder Richtung 35.
Dabei passieren wir erneut die Abzweigung der F735.



Es kommt ein kleiner Anstieg.
Oben angekommen, haben wir einen herrlichen Blick zum Hofsjökull.
Vor uns die 35 mit dem Abzweig nach Hveravellir.



Wir nehmen weiter die südliche Route.
Hier kommt uns einer der typischen Hochlandbusse entgegen.



Etwa 10 km von Hveravellir entfernt, baut sich die herrliche
Kulisse vom Langjökull vor uns auf.



Etwa 17 Kilometer von Hveravellir entfernt,
kommt ein Abzweig zu einem Aussichtspunkt.

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Wir fahren das kleine Stück bergauf.
Hier steht auch ein Gedenkstein, der an den Gründer
des Isländischen Wandervereins,
Geir Zoëga, erinnern soll.



Wir befinden uns auf der höchsten Stelle der Kjölur.
Das GPS zeigt 703 m.
Vor uns liegt die Westseite vom Hofsjokull.







Rechts vom Hofsjökull - die Berge der Kerlingarfjöll



Vom Süden her kündigen sich einige Fahrzeuge
mit langen Staubfahnen an.



Es geht weiter nach Süden.
Vor uns erhebt sich der Kjalfell.



Nach 30 km kommt die Abfahrt nach Kerlingarfjöll.







In unserer Karte ist noch eine Furt eingezeichnet.
Sie gibt es nicht mehr - sie ist kurzerhand verrohrt worden und die Stelle ist für alle Fahrzeuge passierbar.



Es gibt einige steile Passagen, bei denen man, besonders bei Gegenverkehr, sehr gut aufpassen muss.



Es ist nicht weit bis Kerlingarfjöll.
Leider war es nur ein kurzer Aufenthalt.
Hier gab es Unmengen von Zuckmücken, so dass wir es vorgezogen haben, sofort wieder ins Auto einzusteigen.



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Von hier hat man einen schönen Blick auf den Asgardsfjall.



Wir blicken noch einmal auf den Hofsjokull.



Wieder auf der F35.



Immer wieder blicken wir zurück zum Hofsjökull.



Ungefähr 3 km nach dem Abzweig zur F 347 nähert man sich dem Joekulkvisl.



Die Strecke führt eine ganze Weile am Fluss entlang.
Zum ersten Mal erblicken wir den Norðurjökull mit der Gletscherkante am Hvítárvatn.



Wir wollen dem Gletschereis etwas näher kommen und biegen daher rechts ab in Richtung Hütte Hvitarnes.



Der Weg ist schmal geschoben und lt. Karte müssen wir einmal furten.



Nach ca. 500 m haben wir die Furt erreicht.





Leider müssen wir unser Unternehmen abbrechen.
Die Svarta ist an dieser Stelle zwar nicht zu tief, jedoch ist die gegenüberliegende Ausfahrt mit größeren Brocken "versperrt".
Auch wenn es auf dem Bild nicht danach aussieht, die Ausfahrt ist sehr eng.
Wir wollen jedenfalls keine Schäden am Auto provozieren.







Einen schönen Blick auf den Gletscher bekommen wir auch von hier.





Wir sind am Ablauf des Hvítárvatn angekommen.



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Von der Brücke aus, hat man noch einmal einen wunderbaren Überblick.



Das Hochland haben wir hinter uns gelassen.
Unsere momentane Höhe beträgt noch 470 m.
Vor uns ragt der 1204 m hohe Blàfell heraus.





Wir haben die Passhöhe Bláfellsháls überquert und
sehen vor uns den Weg hinunter Richtung Gullfoss.



Furten gibt es auf der Kjölur nicht mehr, deshalb gibt es für
die Touristen die Durchfahrt durch die Sandá mit "Offroad-Feeling".



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Wir blicken zurück zum Bláfell.
Links davon die Passhöhe Bláfellsháls.



Bevor wir wieder asphaltierte Straße erreichen, begenet
uns noch eine Truppe mit ihren Superjeep`s, die sicherlich
eine Gletscherregion befahren wollen.
Für die Kjolur allein braucht man solch ein Fahrzeug nicht.


Es ist geschafft. Ab hier rollt man wieder auf normaler Straße
Richtung Gullfoss und Geysir.
Strecke: 404 km