Vom Jökulsárlón nach Egilsstašir

Vom Jökulsárlón nach Egilsstadir

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Weiter geht die Fahrt in Richtung Ostküste.
Immer den Atlantik auf der rechten Seite.
Das Wetter wurde jetzt richtig schlecht.
Immer mehr dunkle Regenwolken zogen auf und
der Wind wurde auch stärker.
Kaum noch Autos - dafür hatten es sich die Schafe
auf der Ringstraße gemütlich gemacht.



7,5 km hinter dem Abzweig nach Höfn, erreichten wir den Almannaskarðsgöng.



Dieser 1300 m lange Tunnel hat das steilste Stück der Ringstraße entschärft und wurde am 24.Juni 2005 eröffnet.



Der Tunnel ist hell und zweispurig befahrbar.



Hinter dem Tunnel eröffnet sich die Bucht Lónsvík.
Die Strecke ist ca. 40 km lang und bietet durch die
vorgelagerte Nehrung ein wenig Schutz vor dem
aufgepeitschtem Meer.
Unterbrochen wurde die Fahrt durch eine besondere Begegnung.
Ein Polarfuchs ging am Ufer entlang und lies sich
bereitwillig filmen.





Eine halbe Stunde später, am Ende der Bucht, erreichten wir den Leuchtturm von Hvalnes.



Wir machten eine Pause und sahen uns dabei
das tobende Meer an.
Mittlerweile lag alles in einem Regenschleier.
Von dem Felsen Eystrahorn haben wir leider
nichts sehen können.
Da wären wir wohl weggeweht worden.







Die Straße verläuft an einem sehr steilen Hang.
An einer Parkbucht halten wir an.



Ein paar Minuten weiter, bietet sich noch einmal
die Möglichkeit nahe ans Wasser zu kommen.
Ein Aussichtspunkt befindet sich etwas abseits
der Straße.
Der Blick fällt auf eine große Felsnadel im Wasser.



Oben im Bild kann man die Straße erkennen.



Die Ringstraße schlängelt sich immer weiter
mit den Buchten und geht auf und ab.
Wir nähern uns langsam dem Ort Djúpivogur.


Nach ca. 20 km taucht am Scheitelpunkt des Fjordes
der Abzweig zur 939 auf.
Wir werden diese Strecke, bekannt auch als
Öxi-Pass, wählen.
Diese Strecke ist wahrlich eine Abkürzung, denn die
Ringstraße macht einen riesigen Bogen, bevor sie
wieder mit der 939 zusammentrifft.





Die Straße ist gut befahrbar für alle Fahrzeuge.
Der lose Schotter springt zwar lautstark unter
die Radkästen, aber das war es dann auch.



Das nächste Schild verrät uns den Höhenunterschied und die Länge des Passes.



Beeindruckend die Anfahrt.



Kurze Zeit später beginnt der Anstieg.



Nach 2,5 km bekommt man schon die nächste Attraktion geboten.
Es ist der
Folaldafoss.



Und noch ein Panoramablick zurück in den Fjord.



Es gibt ein paar Anstiege, die auch steil sein können,
jedoch stellen sie keine erhöhten Anforderungen an
das Fahrzeug, bzw. an den Fahrer.
Lediglich bei Schneefall und Eis würde ich die Piste
meiden.
Aber im Winter ist sie sowieso geschlossen.


Nach genau 250 km haben wir Egilsstadir erreicht.
Verstrichene Zeit: 7 Stunden





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